• The Disunited Kingdom

    Heute, von  Jonas Botta

    Das Vereinigte Königreich hat sich per Referendum dazu entschieden, aus der Europäischen Union austreten... das ganze Königreich? Nein! Zwei Regionen haben vergangene Woche mehrheitlich für den Verbleib in der EU gestimmt: Nordirland und Schottland. Wird das Vereinigte Königreich nun nicht nur aus der europäischen Gemeinschaft austreten, sondern auch selbst auseinanderbrechen?

1 2 3 4 5 6 7 8 9 > ...

Nachrichten

1 2 3 4 5 6 7 8 9 > ...

Letzter Kommentar

  • Katalonien und das Phantomreferendum

    18. Oktober 2015  22:19, von  Alexander Peters

    Michael Vogtmann ist dafür zu danken, daß er sich hier in der Vergangenheit immer wieder entschieden für ein starkes, den klassischen europäischen Sozialstaat bewahrendes Europa einsetzte; im vorliegenden Artikel aber hat er sich für dieses Vorhaben mit den Regionalseparatisten des Kontinents die falschen „Verbündeten“ ausgesucht.

    Zunächst einmal: Der jetzige Separatismus führt nicht zu einem „Europa der Regionen“. Dem Unabhängigkeitswunsch Schottlands oder Kataloniens entspricht kein solcher in den meisten anderen Regionen der zurückbleibenden Rumpfstaaten. Gleichzeitig mit den „proeuropäischen“ Kleinstaaten Schottland und Katalonien enstünden vielmehr ein Rumpfengland und -kastilien, die immer noch EU-Schwergewichte wären, aber politisch weit anti-europäischere als ihre britischen/ spanischen Vorgänger; wären doch die EU-freundlichsten Kräfte jetzt aus dem nationalen politischen Leben verschwunden. - Klingt nach einem schlechten Tausch.

    Vor allem aber: Das PRINZIP des Separatismus ist ein europafeindliches und asoziales, ganz unabhängig davon, wo die jeweiligen Regionalparteien im politischen Spektrum stehen. Es ist kein Zufall, daß der Aufstieg der SNP in Schottland begann, als dort in den 1970ern Öl - „our oil“ - gefunden wurde und daß mit Katalonien die Region rebelliert, die Spanien wirtschaftliches Herz darstellt. Wozu als begünstigtes Teilgebiet die eigenen Reichtümer mit einem ärmeren Gesamtstaat teilen, wenn man sie auch einfach für sich behalten kann?! Sozialstaatliche Demokratie gibt es nur da, wo Umverteilung und Solidarität vom allgemeinen Gesetzgeber erzwungen werden können; freiwillig haben Privilegierte noch nie etwas abgegeben. Dann aber darf es Teilen eines demokratischen, politischen Gebildes nicht möglich sein, sich aus demselben zu verabschieden, wenn ihnen dessen Mehrheitsentscheidungen in Umverteilungsfragen nicht gefallen. Ein Sezessionsrecht regionaler Volksgruppen gegenüber einem DEMOKRATISCHEN Gemeinwesen ist nicht nur für Nationalstaaten tödlich, sondern auch für die EU. Wenn man jeder der unzähligen Sprachgemeinschaften, die es in Europa gibt, das Recht zubilligen wollte, unter Berufung auf ihre kulturelle Identität aus der gesamtgesellschaftlichen Solidarität auszusteigen, dann wäre nicht nur der nationale, sondern auch der europäische Sozialstaat am Ende.

  • Katalonien und das Phantomreferendum

    16. Oktober 2015  11:37, von  Jean

    Interessanter Beitrag. Hoffentlich bewegen sich Madrid aufeinander zu und finden einen Kompromiss. Ich gehe davon aus, dass nach den Wahlen in Madrid kein Weg dran vorbeiführt. Lieber Michael Vogtmann: Katalanisch soll „in weiten Teilen Nordwestspaniens“ gesprochen werden?? Das ist schlichtweg falsch. Die Region in Nordwestspanien heißt Galicia, dort wird „gallego“ gesprochen.

  • Griechenland-Wahl: Die Ergebnisse

    15. Oktober 2015 20:13, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Michael, vielen Dank für das Lob! Das nehmen wir gerne als Ansporn!

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    14. Oktober 2015  17:52, von  mataruski

    duodecim stellae, die Entschuldigung ist angenommen. Ich möchte nicht versuchen, Ihnen die positiven Gedanken und Hoffnungen zu nehmen. Wenn wir Europäer glück haben, dann täusche ich mich. Für mich ist der Sachverhalt jedoch klar. Der Islam gehört nicht nach Europa oder nach Deutschland. Die Variante können Sie sich aussuchen. Ich bin gerne bereit Muslime zu akzeptieren, wenn diese sich integrieren und sich in die Gesellschaftsordnung des Landes in welchem Sie leben einfügen. Mir ist klar das alle Menschen grundsätzlich erstmal gleich sind, jedoch prägen die jeweiligen Kulturen, woraus enorme Unterschiede resultieren. Und was Ihre Aussage über den Balkan betrifft; für Bulgaren mag das zutreffen, da kann ich nicht beurteilen. Für Kroaten, Serben und Montenegriner trifft es aber nicht zu. Dort werden Sie eine Mentalität vorfinden, welche mit derer von Türken wenig bis nichts gemein hat. Bezügliches des kulturellen Einflusses der Türken auf dem Balkan, da haben Sie recht. Die Kultur dort, ist zu einem wesentlichen Teil durch den Kampf gegen die Osmanen geprägt. Eine kulturelle Bereicherung auf welche ich persönlich gerne verzichten kann. Ich wünsche mir jedenfalls das die Türkei kein EU Mitglied wird.

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    14. Oktober 2015  16:06, von  duodecim stellae

    Die Frage die man sich stellen sollte ist doch, kann etwas gutes daraus erwachsen, von dem das Miteinander der Menschen auch unterschiedlichen Glaubens in Deutschland und anderen Ländern profitiert, wenn man Sätze wie „der Islam gehört nicht zu Europa“ als Parole auf ein Podest hebt? Wäre es nicht viel weitsichtiger zu sagen ich toleriere den Islam, und akzeptiere ihn auch als Teil des europäischen Alltags, so lange er sich aber an klare Regeln und an Bedingungen hält, die ihn mit dem Leben im „freien Europa“ kompatibel machen? Anstatt zu versuchen den Islam zu bekämpfen oder zu resignieren vor der „Islamisierung Europas“, muß unser Ziel sein den Islam zu europäisieren. Das geht aber nur im freundlichen miteinander oder einer zivilisierten Diskussion und nicht im Ausrufen eines Kulturkampfes. Damit treibt man Leute doch erst in eine Radikalisierung hinein, wenn man sagt „ihr gehört nicht zu uns“. Das gilt sowohl für Menschen im Inland, als auch für den Umgang mit islamischen Ländern wie der Türkei. Die Türkei mag zwar ein laizistischer Staat sein und ist weit entfernt von einer islamistischen Theokratie, aber Erdogan betreibt schon seit vielen Jahren eine Politik die eine immer größere Fokussierung in der Gesellschaft und Politik auf den Islam anstrebt und auch sein Machtstreben wird zusehends undemokratischer. Aber ist dies ein Grund die Kontakte zur Türkei abkühlen zu lassen, oder eher ein Grund die Beitrittsverhandlungen aufrecht zu erhalten, wodurch man wenigstens noch Einfluss auf die Türkei nehmen kann.

    Außerdem war der Islam auch Teil der historischen europäischen Realität, wenn man so will. Wenn Guillaume LACASSIN auf die Eroberungen der Osmanen in Europa anspielt, meint er damit wohl eher ihren kulturellen Einfluss, insbesondere auf der Balkanhalbinsel. Bulgarien zum Beispiel war 500 Jahre unter osmanischer Herrschaft. Ich habe Freunde aus Bulgarien und auch wenn es vielen Bulgaren nicht gefällt, so haben doch diese 500 Jahre zu einen gewissen Kulturaustausch geführt, der sich heute in einer Mentalität und Kultur auf dem Balkan äußert, die von der türkischen nicht so sehr entfernt ist, Christentum oder Islam oder Kulturkampf zum trotz. Auch die iberische Halbinsel wurde viele Jahrhunderte von den islamischen Mauren beherrscht, die einen imensen Einfluss auf die spanische Kultur genommen haben. Tatsächlich war das Emirat von Córdoba in seiner Blütezeit geprägt durch einen weniger radikalen und europäisierten Islam, unter dem verschiedene Völker und Religionen in einem gemeinsamen Staatswesen über lange Phasen friedlich zusammen lebten. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass der Islam auch am Südwestrand Europas auf kriegerischem Wege nach Europa kam und auf selbem Weg wieder verdrängt wurde. Die Frage ist, müssen wir diesen Religions-/Kulturkampf wiederholen, oder sind wir seit dem Mittelalter zivilisatorisch schon weiter gekommen?

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    14. Oktober 2015  15:34, von  duodecim stellae

    mataruski, entschuldigen Sie. Ich wollte in keinster Weise damit Sie oder sonst wen, der Gewalt ablehnt, auch nicht die Leute von Pegida, mit einem Massenmörder gleichsetzen. Es war wohl unüberlegt von mir, dass ich den Namen von Herr Breivik ins Spiel gebracht habe. Verzeihung. Ich habe dies gemacht Aufgrund der Anspielungen von Herr Breivik auf den seiner Meinung nach existierenden Konflikt zwischen Christentum und Islam, in dem er sich selbst als eine Art Tempelritter sah. Sein Weltbild war geprägt von einer mittelalterlichen Europadefinition, und das meine ich nicht mal grundsätzlich abwertend, weil diese Definition speziell auch in Osteuropa auch heute noch weit verbreitet ist. Auch die heutige geografische Grenzziehung durch den Bosporus basiert auf dieser mittelalterlichen Definition, bei der man versucht hat das islamische Anatolien aus Europa herauszudefinieren. Lustigerweise wird das christliche Georgien, dass viel östlicher liegt und teilweise auch an den Iran grenzt, dann wieder in manchen Definitionen zu Europa gezählt, so dass man einen regelrechten Bogen um Anatolien geschlagen hat.

    Wie dem auch sei, Sie sagen der Islam gehört nicht zu Europa, was ein wenig an die Ausage der „Islam gehört nicht zu Deutschland“ erinnert, die ja auch in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurde. Ich hielt den Satz mit oder ohne „nicht“ schon immer für eine ungenaue plakative Phrase. Deshalb würde ich gerne einen anderen Satz ins Spiel bringen, der sich meiner Meinung nach nicht als Fehlbehauptung bezeichnen lässt: „Der Islam ist Teil europäischer Realität,“ weil Moslems in Europa leben und auch Bürger von EU-Staaten sind, und weil in den meisten europäischen Ländern eben die freie Religionsausübung ein Bürgerrecht ist. Und die Moslems werden auch bleiben und wahrscheinlich demographisch auch mehr werden und sie werden auch einen Einfluß auf die Gesellschaft haben, völlig egal ob man das gut oder schlecht findet. (Und ich meine das auch ganz unabhängig von der aktuellen Flüchtlingskrise, was ein Thema ist, das man nicht so nebenbei abarbeiten kann.)

  • Katalonien und das Phantomreferendum

    14. Oktober 2015  08:10, von  valery

    „die Separatisten keine Gegner des Europäischen Gedankens, sondern vielmehr Verbündete dar“ : I agree

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    13. Oktober 2015  12:40, von  mataruski

    Und wenn jemand sagt, der Islam gehöre nicht zu Europa, dann wird man in einen Topf mit Pegida und noch besser einem Mörder wie Breivik geschmissen. Wenn die politischen und intellektuellen Eliten der europäischen Staaten meinen sich ungeachtet von Volkes Meinung über die Sorgen des einfachen, nicht ganz so klugen und weitsichtigen Volkes hinwegsetzen zu können, dann resultiert daraus eine Demokratur, welche den Ursprungsgedanken einer Demokratie ad absurdum führt. Jemanden welcher aus Überzeugung sagt, dass der Islam nicht nach Europa gehöre, mit einem Herrn Breivik zu vergleichen, das ist in keinem Fall weniger ideologisch belastet als die Anliegen von Pegida. Ich meine das der Islam nicht nach Europa gehört. Allerdings teile ich auch nicht die Auffassung der Pegida Macher, noch sympathisiere ich mit Leuten wie Herrn Breivik. Der Islam und die Demokratie sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vereinbar. Die Türkei ist doch aber gar kein islamischer Staat, weshalb also werden Äpfel mit Birnen verglichen? Ganz klar, hier soll mehr oder minder unterschwellig ideologisiert werden. Ein jedes Konstrukt ist nur so stark, wie es das schwächste Glied eine Kette wäre. Ergo, man muss das schwächste Glied stärken, um das Konstrukt zu stärken. Wenn man aber meint, alle Menschen welche nicht der Auffassung sind das der Islam zu Europa gehöre, mit einem Herrn Breivik vergleichen zu dürfen, dann wird sich das irgendwann rechen. Leute welche solche Parolen verbreiten, unterstützen jene Politiker, welche sie eigentlich gar nicht haben wollen. Die europäischen Extremen sollten sich bei Ihnen bedanken. In jenem Moment, in welchen Sie die Sorgen und im übrigen berechtigten Ängste der Europäer nicht mehr realisieren und jene Menschen mit Mördern wie Breivik vergleichen, spielen Sie Frau Le Pen, Herrn Wilders und all den anderen Visionären, dessen Visionen sich allerdings von Ihrer unterscheiden in die Karten. Ich finde das der Islam nicht nach Europa gehört und möchte nicht mit Herrn Breivik verglichen werden. Bei Attentaten heißt es ja gerne; das habe nichts mit dem Islam zu tun. Wenn man aber meint, der Islam gehöre nicht zu Europa; dann ist man ein rassistischer Moslem Hasser. Na ja, nicht nur Gottes Wege sind unergründlich.

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    12. Oktober 2015  10:18, von  duodecim stellae

    Erdogans Demokratieverständnis ist zwar ein Problem, aber nur ein temporäres, da er sich auch nicht ewig wird an der Macht halten können. Die Türkei ist ein Land mit einer westlich orientierten dynamischen jungen Bevölkerung in den großen Metropolen, das noch für einige politische Überraschungen gut ist, sowohl positive als auch negative.

    Das Argument die Türkei gehört nicht zu Europa ist meiner Meinung nach nicht haltbar. Wenn man sagt wegen der Kultur, dann vergisst man zum Beispiel, dass die Türkei das einzige Land in der Region ist, dass das lateinische Alphabet verwendet. Die Bulgaren, Ukrainer und Russen nutzen das kyrillische, die Griechen das griechische, in den Staaten im nahen Osten wird meist das arabische verwendet. Und wenn man sagt der Islam gehört nicht zu Europa, dann zeigt man damit ein Verständnis von Europa, wie es Pegida oder Anders Breivik haben, und das meiner Meinung eher ins Mittelalter gehört, als in das 21. Jahrhundert. (So habe ich die Anspielung an das Fränkische Reich nicht gemeint, aus dem Vorpost.) Was macht man dann mit Bosnien, Albanien und Kosovo, die auch mehrheitlich muslimisch sind?

    Die Grenzen Europas geographisch zu definieren ist auch willkürlich, da geologisch Europa weder eine eigene Kontinentalplatte verfügt, noch ein Subkontinent wie Indien ist. Eigentlich ist Europa ein rein kultureller und politischer Begriff, und da sich die Kultur in einen steten Fluss befindet, bleibt nur noch die Politik als klare Definition übrig. Insofern ist es auch legitim die Europäische Union mit Europa gleichzusetzen, da in ihr die politische Manifestation eines vereinten Europas ihren Ausdruck findet. Ob die Türkei oder sonst ein Staat zu Europa gehört oder nicht, ist letzten Endes eine rein willkürliche Entscheidung.

    Das größte Problem, dass ich bei der Türkei sehe ist der fanatische Nationalismus dort. Starker Nationalismus lässt sich nicht mit der Idee eines gemeinsamen Europas vereinen. Es ist nicht verwunderlich, dass Staaten, wie Großbritannien, die gegen eine Vertiefung der Union sind Befürworter eines Türkeilbeitritts sind. Insofern ist die aktuelle Linie Verhandlungen mit der Türkei zu führen, aber sich viel Zeit zu lassen, die absolut richtige. Nur sollte man diese Zeit auch nutzen, die Union zu konsolidieren und auch im Kern zu vertiefen, sonst ist in 50 Jahren eh alles egal. Die Katastrophen brechen in den nächsten Jahren sowieso immer mehr auf uns herein, und wenn wir es dann nicht schaffen uns zu einen, werden wir untergehen, egal ob mit oder ohne Türkei.

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    12. Oktober 2015  09:49, von  duodecim stellae

    Ich war früher ein Befürworter eines EU-Beitritts, habe heute aber eine differenziertere Meinung.

    In einem Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten, was wir de Facto ja schon lange haben, könnte ich mir die Türkei als äußersten Randstaat der EU vorstellen. Also sagen wir Teil des Binnenmarktes, Freizügigkeit für Bürger und Kapital, Einfluss auf EU Entscheidungen über Parlament und Rat. Ich würde die Türkei aber sowohl aus Schengen- und Eurozone raus halten.

    In der Vergangenheit hat sich aber gezeigt, dass es nicht klug ist die Union zu erweitern, bevor sie vertieft wurde. Die Erweiterungen von 2004 und 2007 haben meiner Meinung einen großen Schaden angerichtet und die Akzeptanz der Union durch die Bürger schwinden lassen. Gleichzeitig ist es natürlich schwieriger sich mit 28 Staaten auf eine Vertiefung zu einigen, als mit 15 einen gemeinsamen Konsens zu finden. Deshalb bräuchten wir ein neues Kerneuropa, ein wenig historisch angelehnt an das Fränkische Reich, oder die 6 Gründerstaaten der EG: BeNeLux, Deutschland, Frankreich und Italien, vielleicht noch mit Österreich und anderen freiwilligen Euroländern. Erst wenn man es schafft ein Kerneuropa, mit demokratisch legitimierter gemeinsamer Fiskal-, Schulden-, Banken- und Sozialunion (mit gemeinsamem Finanzminister und Einlagensicherungsfonds und Eurobonds) und gemeinsamer Außenpolitik zu erschaffen, dann kann man wieder über einer Erweiterung der äußeren Union nachdenken. Bis das nicht geschafft ist sollte kein neues Land Mitglied in der Europäischen Union werden. Egal welches. Das ist vielleicht eine unrealistische Forderung, aber so müsste es geschehen.

  • Griechenland-Wahl: Die Ergebnisse

    12. Oktober 2015  09:25, von  duodecim stellae

    Echt guter Artikel. Vor allem weil man so ein ausführliches Ergebnis von nationalen Wahlen in einem Euroland selten in den Mainstreammedien präsentiert bekommt. Sowas müsst ihr auch für die Spanienwahl und rückwirkend Portugal bringen, vielleicht in einem Artikel wie: „Wahlergebnisse auf der iberischen Halbinsel“. Wenn man ausführliche Ergebnisse in den Mainstreammedien sucht, sucht man sich dumm und dappig. Das ist zumindest mein Eindruck. Treffpunkt könnte hier vielleicht eine Nische abdecken.

  • Der alte Mann und die Flüchtlinge

    11. Oktober 2015  13:34, von  mataruski

    Gratulation, der Artikel liest sich wirklich sehr neutral. Hier mal ein kleiner Denkanstoß; ständig heißt es das die Ursachen welche diese Flüchtlingskrise ausgelöst haben, beseitigt werden müssen und das man verpflichtet sei, sich den Flüchtlingen gegenüber solidarisch zu zeigen. Um etwas mehr Sachlichkeit und Ruhe in derartige Diskussionen zu bekommen, wäre es sicher sinnvoll die Sorgen und Ängste der eigenen Bevölkerung, viel ernster zu nehmen. Das wäre sicher eine bessere Möglichkeit die AfD und Pegida Abweichler, wieder auf den Pfad der „Tugend“ zu bringen. Stammtisch ist ein gutes Schlagwort, denn dort hören Sie Volkes Stimme. Definition Demokratie = Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ( Findet sich Im Grundgesetz. ) Und das diverse Medien sich am Aufbau einer Willkommenskultur beteiligen, das birgt arge Risiken. Vor allem ist es riskant, wenn man es mit derart plumpen und offensichtlich manipulativen Artikeln probiert.

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    11. Oktober 2015  12:58, von  mataruski

    Die Fragestellung ist doch falsch. Keiner hat geschrieben, das die Türkei nichts mit Europa zu tun hat. Geschrieben wurde, dass die Türkei in der EU nichts verloren hat. Die EU ist nicht Europa, die EU ist eine Wertegemeinschaft innerhalb Europas. Sowohl geographisch als auch kulturhistorisch ist die Türkei nicht europäisch, geschweige denn, dass dieses Land etwas innerhalb der EU Wertegemeinschaft zu suchen hätte. Und das die Osmanen als Besatzer vor den Toren Wiens standen, wird wohl hoffentlich nicht wirklich als Grund für einen EU Beitritt herangezogen. Die Mongolei wäre wohl auch ein Beitrittskandidat, schließlich sind die Hunnen ja auch über Europa hergefallen. Attilas Zentrum der Macht läge auf dem Gebiet des heutigen Ungarn.

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    11. Oktober 2015  10:58, von  Guillaume LACASSIN

    Saying that today’s Turkey is exclusively an asiatic country because of the Ottoman empire’s legacy is an easy way to answer a very complex question. Today’s Turkey’s influences are much more numerous and deep than the Ottoman empire !

    And even, about the Ottoman empire, had this Empire that stopped his expension at the gates of Vienna, reigned over Poland, Bulgaria, and most the Balkans for centuries seriously nothing to do with Europe ?

  • Ist ein EU-Beitritt der Türkei noch realistisch?

    10. Oktober 2015  13:49, von  mataruski

    Danke Herr Erdogan. Persönlich halte ich die Türkei auch für ein asiatisches Land, welches als Erbe des osmanischen Reiches zu betrachten ist. Ergo, die Türkei hat in der EU nichts verloren.

  • Grenzkontrollen - ein Armutszeugnis für die europäische Asylpolitik

    5. Oktober 2015  22:39, von  Moreno Ferron

    Armutszeugnis für die Grenzkontrollen in Europa, da kann ich nur sagen nein. Das ist Richtig so!

    Was Europa jetzt braucht ist ein Grenzwall um Europa, so wie die USA an der Grenze zu Mexiko einen hat. Nur damit ist es möglich eine Kontrollierte Einwanderung in Europa zu gewährleisten und dem Flüchtlingsstrom in Europa unter Kontrolle zu bekommen.

    Jeden Tag kommen in Deutschland mehr als 10000 neue Flüchtlinge an. Deutschland kann mit der Registrierung der neu ankommenden Flüchtlingen nicht mehr mit halten, nur noch jeder 3 neue Flüchtling wir sofort Registriert, alle anderen kommen erst in ein Erstaufnahme Lager, wo sie Registriert und weiter verteilt werden auf überfüllte Gemeinden und Städten.

    Das ist eine Völkerwanderung die da auf Europa zu kommt!

< 1 2 3 4 5 6 7 8