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Letzter Kommentar

  • Türkei: Nur keine Schnellschüsse

    Heute  17:48, von  Alexander Peters

    „SCHNELLSCHÜSSE“ - B)

    Ein Abbruch der Beitrittsverhandlungen ist kein „Schnellschuß“, sondern längst überfällig. Die EU hat bereits drei Jahre lang genau das gemacht, was Marco Bitschnau empfiehlt: Gute Miene zum bösen Spiel, um „Einfluß“ zu wahren und „mäßigend“ zu wirken - und genau deshalb hatte sie keinen Einfluß und wurde Erdogan immer maßloser. An der kleinen Säuberung 2013 - oben, 2) - lernte er eben, daß man mit so etwas durchkommt und EU-Ablehnung nicht fürchten muß - und wurde so zu den jetzigen viel größeren Säuberungen ermutigt (für welche die Pläne offenbar schon vor dem Putsch fertig in der Schublade lagen). Europa hat 2013/14 - gemäß Bitschnau-Rezepten - auf Konfrontation verzichtet, und sein Gewicht nicht zugunsten der damals noch handlungsfähigen Opposition in Presse, Parlament und Justiz in die Waagschale geworfen. Durch diese Verweigerung der Solidarität mit den Opfern Erdogans hat die EU es ihm erst ermöglicht, alle gesellschaftlichen Gegenkräfte so vollständig zu liquidieren, wie wir es heute erleben.

    Die Konfrontation jetzt wird die EU mehr Kraft kosten und ihr weniger bringen als es noch 2013/14 der Fall gewesen wäre - und ist doch absolut notwendig: Denn auch aus dieser Runde in dem Kampf zwischen Rechtsstaat und Gewaltherrschaft in Europa wird letztere - nicht nur Erdogan selbst, sondern z.B auch Putin - ihre Schlüsse darüber ziehen, was sie in der nächsten Runde wagen kann und was nicht. Das feige Zurückweichen der EU vor der Unrechtsgewalt der Erdogans und Putins – wie es die Steinmeiers betreiben und die Bitschnaus empfehlen – hat Europa für die rechtsstaatliche Demokratie zu einem unsicheren Ort gemacht.

  • Türkei: Nur keine Schnellschüsse

    Heute  17:33, von  Alexander Peters

    „SCHNELLSCHÜSSE“ - A)

    Der Abbruch der Beitrittsverhandlungen ein „Schnellschuß“? - Die EU will eine Gemeinschaft gefestigter, rechtsstaatlicher Demokratien sein. Daß die Türkei eine solche ist, daran bestanden von Anfang an Zweifel. Wenn daher etwas ein unüberlegter „Schnellschuß“ war, dann wohl die Entscheidung, Beitrittsverhandlungen überhaupt zu beginnen.

    Die anänglichen Zweifel wurden zwischenzeitlich zur Gewißheit und zwar vor dem Putsch und seinen Folgen:

    1) Es begann 2013 mit der Niederschlagung der Gezi-Park-Proteste: 5 Tote, Tausende Verletzte und Verhaftete. - Die Türkei: eine „europäische“ Demokratie ohne Demonstrationsrecht.

    2) Es folgte zum Jahreswechsel 2013/14 der Korruptionsskandal der AKP: Aus illegalen Milliardengeschäften mit Iran zogen AKP-Minister zig Millionen an Schmiergeldern, 4 von ihnen treten zurück, über 90 Personen werden verhaftet, schließlich wird Erdogan selbst schwer belastet. Die AKP verhindert die Aufklärung: Bereits damals werden Ermittler vereinzelt entlassen und Hunderte zwangsversetzt. - Die Türkei: ein Land ohne unabhängige Justiz.

    3) 2014 wird Erdogan Präsident und bricht sofort die Verfassungsartikel, die ihn auf eine überparteiliche, repräsentative Rolle beschränken. - Die Türkei: ein Land ohne funktionierende Verfassung.

    4) 2015 decken Cumhuriyet-Journalisten türkische Waffenlieferungen an den IS auf - und werden verhaftet. - Die Türkei: Ein Land ohne Pressefreiheit.

    5) Im Juni 2015 verliert die AKP wegen des Einzugs der kurdischen HDP ins Parlament die absolute Mehrheit. Um sie zurückzugewinnen bricht Erdogan den Friedensprozess mit den Kurden ab und beginnt Gegner als „Terroristen“ zu verfolgen. Es folgt der Weimar-würdige zweite Wahlkampf vom Herbst 2015: AKP-Mobs griffen zweimal die Hürryiet-Redaktionsräume an und es kam zu Anschlägen auf HDP-Büros/ -Veranstaltungen im ganzen Land. - Die Türkei: Ein Land unter Regierungsterror.

    6) Da selbst mit solchen Methoden die AKP „nur“ die absolute Mehrheit aber nicht die erträumte 2/3-Mehrheit errang, entzog man im Mai 2016 einem Viertel der Abgeordneten die parlamentarische Immunität, darunter fast der gesamten HDP-Fraktion. - Die Türkei: Ein Land, in dem die parlamentarische Opposition vogelfrei ist.

    7) Ebenfalls im Mai 2016 ist Erdogan mit Diyarbarkir, der „Kurdenhauptstadt“ fertig: Die monatelang abgeriegelte Altstadt Sur - Welterbe - haben seine Panzer in Assad-Manier in eine Trümmerbrache verwandelt, aus der 20.000 Zivilisten geflohen sind. - Die Türkei: Ein Land im Ethno-Krieg gegen eigene Bürger.

    - > Forts.

  • Türkei: Nur keine Schnellschüsse

    Heute  15:39, von  mister-ede

    Das ist eine differenzierte Sichtweise der ich mich anschließen kann. Sonst sind leider viele Beiträge zur Entwicklung in der Türkei von einer unerträglichen Überheblichkeit geprägt und unglaublich zynisch. Wie kann man über die Entwicklung von Werten und Menschenrechten in der Türkei philosophieren, wenn an den EU-Außengrenzen ganz real Tag für Tag im Schnitt 20 Menschen sterben, weil es diese unsere EU nicht schafft, ein Asylsystem aufzusetzen, das seinen Namen auch verdient.

    Außerdem ist das einfach die Kampagne der Brexit-Befürworter, so zu tun, als ob morgen ein EU-Beitritt der Türkei anstünde oder bei einer Visaliberalisierung plötzlich die halbe Türkei in die EU abwandert. Ich bin als Befürworter der europäischen Einigung aber gegen solche Angstmacherei.

    Beste Grüße, Mister Ede

  • Keine Rückkehr nach Eden

    Gestern  15:02, von  mister-ede

    Aber welche Emotionen soll ein Kontinent auslösen? Was soll z.B. ein Schweizer aus dem europäischen Kontinent an Gefühlen ziehen? Oder ist die EU gemeint? Die löst doch aber jede Menge Emotionen aus, z.B. Trauer, Scham und Wut, weil seit Jahren Schutzsuchende an den Außengrenzen der EU sterben. Braucht es also wirklich noch Nationalismus, um diese EU nicht mehr zu wollen?

  • Diese Türkei gehört nicht zu Europa

    Gestern  00:44, von  mister-ede

    @Alexander Peters

    Und wie ein Kommentar zu verstehen ist, ergibt sich aus dem Kontext. Hier kannst du nachlesen, wie viele Menschen an Europas Grenzen sterben:

    http://www.wiwo.de/politik/europa/hohe-opferzahlen-mehr-als-3600-tote-fluechtlinge-im-ersten-halbjahr/13876606.html

    Bei so viel Missachtung europäischer Werte an den EU-Außengrenzen über so lange Zeit müsste doch dann auch gelten, die EU gehört nicht mehr zu Europa. Oder liege ich da falsch?

  • Diese Türkei gehört nicht zu Europa

    Vergangenen Mittwoch  23:12, von  Alexander Peters

    Sehr geehrter „mister-ede“,

    wie eine „Überschrift zu verstehen ist“, hat sich schon häufig durch Lesen des darunter befindlichen Textes herausfinden lassen ...

  • Diese Türkei gehört nicht zu Europa

    Vergangenen Mittwoch  17:34, von  mister-ede

    Weil es selbst für Asylberechtigte keine regulären Wege nach Europa gibt, ertrinken im Mittelmeer im Schnitt jeden Tag knapp 20 Schutzsuchende, jeden Monat 500. Ich denke, Europäer, die so ein Sterben zulassen, sind wohl keine guten Ratgeber, wenn es um Werte geht. Außerdem wäre es völkerrechtswidrig, den türkischen Teil von Europa einfach abzusprengen (oder wie auch immer die Überschrift zu verstehen ist).

  • Diese Türkei gehört nicht zu Europa

    Vergangenen Sonntag  13:05, von  Alexander Peters

    SCHANDE DURCH ANBIEDERUNG

    Schrock spricht unerschrocken aus, was ist.

    Die EU-Demokratien - die Steinmeiers und Mogherinis - haben sich jahrelang von dem Gedanken, „Wandel durch Annäherung“ leiten lassen: „Wozu denn die stressige Auseinandersetzung mit dem anti-demokratischen Unrecht? Viel `klüger` (und bequemer !) ist doch, durch einträglichen Handel und `Dialog` eine allmähliche Wandlung zugunsten der Demokratie herbeizuführen. Wenn man Verbrecher nur lange genug als `lupenreine Demokraten` verwöhnt oder ungefestigte Bananenrepubliken als `Beitrittskandidaten`, dann werden sie sich schon irgendwann auch in solche verwandeln.“

    Einen Wandel gab es auch - aber zuungusten der Demokratie. Wie zu Chamberlainzeiten wirkt die parlamentarische Demokratie gestrig und ist überall auf dem Rückzug. Der arabische Frühling ist gescheitert und den Ukrainern hat ihr Setzen auf das demokratische Europa, Gebietsverluste, tausende Tote und Dauerwirtschaftskrise gebracht. Im Osten ist der europäisch-demokratische Weg damit erledigt: In dem Elend landen, in dem man die Ukrainer sitzen ließ, wird kein Russe/ Weißrusse wollen. Putin, 2012 noch von Massenprotesten bedroht, ist heute als Krim- und Syriensieger unanfechtbar. Vom demokratischen Politkowskaja-und-Njemtzow-Rußland bleibt nur der Friedhof, auf dem sie liegen; der Gezi-Park-Türkei von 2013 blüht dasselbe.

    Nein, die EU-Demokratien strahlen nicht mehr auf die Diktaturen aus - dafür jetzt diese auf sie: Heute kämpfen nicht mehr Putin und Erdogan ums politische Überleben wie 2012/13, sondern Merkel und Hollande. Der neue Chic des Führertums hat ihnen innerhalb der EU Widersacher - Orban, Kaczynski - beschert und bei den kommenden Wahlen sitzen Ihnen sogar im eigenen Land die von Putin finanziell, medial und geheimdienstlich kräftig unterstützten Petrys und le Pens im Nacken.

    Schrock hat Recht: der Bruch mit der Türkei ist unvermeidlich - obwohl der Schaden für Europa noch größer sein kann, als von ihm umrissen. Nicht Flüchtlinge und Exportausfälle sind die Hauptgefahr. Die besteht vielmehr in dem sich abzeichneneden Bündnis der Diktatoren. Erdogan hat sich für den Flugzeugabschuß kürzlich entschuldigt und reist demnächst nach Moskau. Da Brüssel und Berlin seit der Krim-Invasion die militärische Schwäche und die Gazprom-Abhängikeit Europas nicht ernsthaft vermindert haben, kann ein Erdogan-Putin-Pakt zum Albtraum werden: Die bisher noch nicht von Rußland kontrollierte EU-Energieversorgung fließt hauptsächlich durch türkische Leitungen. Neue Erpressungsmittel - für Putin vielleicht die günstige Gelegenheit, endlich den Rest der ukrainischen Beute militärisch einzusammeln ...

    Vor dem frühen Widerstand gegen die Unrechtsregime haben sich die Demokratien Europas gedrückt; der späte, vor dem sie sich nicht werden drücken können, wird sie ein Vielfaches an Opfern kosten.

    Eine Politik der „Schande durch Anbiederung“ hat eben Ihren Preis.

  • Brexit: Scheitern als Chance

    20. Juli 2016  18:18, von  duodecim stellae

    Gut, damit kann man endlich den Mythos von David Cameron als „visionärem EU-Reformer“ für beendet erklären. Jedem sollte mittlerweile klar sein, dass Camerons Ideen nichts mit Reform, sondern langsamer Rückabwicklung des politischen Europas zu tun hatte (hoffentlich landen diese Ideen auch jetzt im Müll). Er hat ja letzlich versucht UKIP zu kopieren und schon vor Jahren begonnen sich von Europa zu distanzieren, als er die Torries aus der EVP heraus nahm. Also RIP Cameron, und fungiere als Mahnmal für jeden nationalen Regierungschef, der versucht Anti-Europa-Populisten die Wähler abzujagen und EU-bashing zu betreiben!

    Es zeigt sich, dass De Gaulle von Anfang an Recht hatte mit den Engländern. Nun wird es aber eng für die Bundesregierung, den wenn UK weg ist, ist die BRD nun offiziell Blockierer Nummer 1 in Europa (nicht zuletzt auch wegen diesem größenwahnsinnig gewordenen Verfassungsgericht), besonders in der Eurozone. Und ja es gibt immer noch ein Demokratiedefizit, das sehe ich aber vor allem im Europäischen Rat, wo nationale Exekutive zur Europäischen Legislative gehört. Saubere Gewaltenteilung nach Montesquieu ist das jedenfalls nicht und wenn die Bundeskanzlerin den Rat dominiert können die anderen nicht-deutschen EU-Bürger sie auch nicht abwählen. Solange der Rat so dominant bleibt sehe ich sehr wohl ein Demokratiedefizit.

  • Brexit: Scheitern als Chance

    19. Juli 2016  18:38, von  Claus Mayr

    Ein sehr interessanter Kommentar, auf den ich eben durch EurActiv aufmerksam wurde. Aber: die umweltpolitische Dimension der Thematik kommt meines Erachtens zu kurz. Gerade jungen Menschen sollte an einer gesunden Umwelt gelegen sein, und grenzüberschreitende Umwelt-Standards sowie das Vorsorgeprinzip der EU (eine der Kerndebatten zu TTIP und CETA) sin einer der maßgeblichen „Mehrwerte“ der EU. Dazu für Interessierte der link zu den EurActiv-Standpunkten von Bjela Vossen (heute) und mir (28.6.):

    http://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/opinion/nachhaltigkeit-zur-richtschnur-der-eu-machen/

    http://www.euractiv.de/section/all/opinion/brexit-die-geister-die-ich-rief/

    Beste Grüße, Claus Mayr

  • Brief an: Altiero Spinelli

    18. Juli 2016  14:43, von  duodecim stellae

    Schöner Artikel! Danke dass du Spinelli wieder ausgegraben hast. Sein Wirken hat im deutschsprachigen Raum, zumindest gefühlt, nie die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient hätte.

  • The Disunited Kingdom

    14. Juli 2016  08:35, von  Alexander Peters

    Lieber Marcel Wollscheid,

    vielen Dank für Ihren Einsatz. Offensichtlich haben Sie die englische Redaktion kontaktiert; - jedenfalls hat dort hektische Aktivität eingesetzt:

    - Bei dem ersten, der von mir verlinkten Beispiele, „Brexit a danger for both the EU and the UK“, 4.4. 2015, wurden gestern kurz nach 20:38, alle verbliebenen Kommentare entfernt - bis dahin waren es noch 27 Texte (von Guiseppe Marrosu, Chris Powers, Hans L. Schmid und mir)

    - Mittlerweile sind auch bei dem zweiten Beispiel, „Should we fear the Exit of a European Union Member State“, 26.3.2013, die Kommentare verschwunden - es waren noch 7 Texte (von „julio“, „david“, „passerby“ und mir).

    - Die Zahl der Leserkommentare für das 1 Halbjahr 2015 ist von 49 (gezählt am 3.7), auf 15 (gezählt eben)zurückgegangen.

    - Bei dem Järviniemi-Artikel wurde die „Kommentar“-Funktion entfernt.

    * * *

    Die englische Redaktion verfolgt ihr Projekt „Schönere Vergangenheit“ munter weiter ...

  • The Disunited Kingdom

    13. Juli 2016 18:48, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Alexander Peters,

    so sehr ich bedaure, dass Sie meine Antworten nicht zufriedenstellen konnten, so sehr weiß ich Ihr Interesse und Ihre engagierten Meinungsbeiträge zu den Publikationen des Netzwerkes zu schätzen. Seien Sie versichert, dass ich auf Ihr Anliegen aufmerksam machen werde.

    Mit besten Grüßen,

    Marcel Wollscheid, Chefredakteur treffpunkteuropa.de

  • The Disunited Kingdom

    13. Juli 2016  15:56, von  Alexander Peters

    5.7, 0:20

    To „The New Federalist“, Editors

    Dear Madam or Sir,

    as this - 6 months old - article on Nordic passports seems to be the last offering a „comment“ facility, I adress you from here.

    Apparently, you have decided to end discussion on this website.

    A wise decision. You were quite right to make readers focus on the really important things - e.g. Finnish ID Cards, as otherwise in those last 6 months they might have talked about anything - even about the „Brexit“ referendum!!! And an open debate on that - and the European case to be made by you - well, Nigel Farage might have been in Buckingham Palace by now.

    However, your editorial wisdom being as deep and Nordic citizenship laws being as thrilling, as they undoubtedly are, I still would like to widen the debate.

    You do not want reader contributions on your website any more (The most recent dating from January 11). Fine. Keep it tidy. Probably do without articles as well - a totally blank screen might represent the emptiness of certain people`s mind even better. - Be that as it may, you as editors are still not entitled, in my view, of falsifying past debate or persecuting readers for no better reason but that you cannot stand them.

    A certain EU-critic, „Iwantout“, wrote regularly on this website. As he was Anti- and I Pro-EU, we quarreled a lot. But though we did not agree on much, I learnt to respect him as a decent opponent: He never was impolite in debate and he put a lot of care into supporting his claims by facts and statistics. Thus, I am very certain, that he would never give a site administrator cause for removing his contributions. However, on revisiting the debates of 2013-15, I discover that „Iwantout“ is nowhere while the responses to him - „Dear Iwantout“, „@Iwantout“ etc.- are everywhere. - Two examples:

    http://www.thenewfederalist.eu/brexit-a-danger-for-both-eu-and-the-uk http://www.thenewfederalist.eu/Should-we-fear-the-exit-of-a-European-Union-Member-State,05659

    Spooky, like the manipulated Stalin-era photo of a party conference, where a liquidated official has vanished from the picture but left behind his shadow or cigarette. You have taken Iwantout off the website, for no good reason, deleting some 100 - 200? - texts in the process and making a nonsense of most of the more interesting debates since 2013. On this act of arbitrary censorship, I can only tell you one thing: STOP IT !!! Restore the contributions that you suppressed!

    And if you are not going to do this, than do another thing: Delete all my contributions to your website as well. For I - different from you - believe in democratic debate, and I - different from you - have the confidence that I can win it on the strength of my arguments, and I - different from you - hate being seen as profiting from an opponent being gagged. - Or to put it more bluntly: I do not want to be seen as being of your mind.

    Yours faithfully, Alexander Peters

  • The Disunited Kingdom

    13. Juli 2016  15:43, von  Alexander Peters

    Lieber Marcel Wollscheid,

    als Ergebnis unseres zweifachen Wortwechsels hier halte ich fest: Sie/ Ihre Redaktion wollen sich aus Rücksichtnahme auf die englischen Kollegen zur Frage der ungerechtfertigten Leserkommentarlöschungen beim „New Federalist“ nicht äußern („eine Krähe ...“). Für „Fragen und Kritik“ „verweisen“ sie mich stattdessen an die englische Redaktion; - wie sinnvoll ist solches „Verweisen“, wenn beim „New Federalist“ der Briefkasten mit dem Mülleimer identisch ist und Kritik dort weder veröffentlicht noch beantwortet wird?

    Ich habe gleichwohl versucht, Ihrer Empfehlung zu folgen. Das war nicht leicht: ich stellte fest, daß die Leserdiskussion beim „Federalist“ deshalb vor einem halben Jahr geendet hat, weil der die neueren Artikel gar nicht mehr mit einer Kommentarfunktion ausstattet. Ich habe meinen Beitrag daher einem Artikel vom 9. Januar angehängt (Juuso Järviniemi: Flexible Forms of Citizenship are the Future).

    Das war vor neun Tagen; der Text ist - natürlich! - bisher nicht erschienen. Ich erlaube mir daher, ihn hier einzustellen. - Da Sie „vermitteln“ wollten: Sie könnten die englischen Kollegen darauf hinweisen, daß Sie hier Post haben, und anregen, daß sie uns einmal erläutern, was ihre emsigen, heimlichen Löscharbeiten mit professioneller, demokratischer Redaktionsarbeit zu tun haben sollen.

    Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg - und ansonsten einen schönen Tag - Gruß, Alexander Peters

  • The Disunited Kingdom

    11. Juli 2016 17:22, von  Marcel Wollscheid

    Hallo Michael, wir befinden uns in der Phase einer Serverumstellung, das ist leider mit technischen Problemen verbunden. In der Wochenschau haben wir bereits alternative Adressen angegeben:

    Marcel - marcelwollscheid@web.de Tobias - tobias.schminke@gmail.com

  • The Disunited Kingdom

    11. Juli 2016  10:19, von  Michael Vogtmann

    Da dieser Artikle eh für Off-topic Gespräche genutzt wurde: Marcel, ich versuche seit drei Wochen dich zu erreichen. Irgendwas buggt bei den Treffpunkteuropa Mailadressen rum, ich bekomme ständig fail und return to sender, mit unterschiedlichen Mailadressen meinerseits. Könntest du mir bitte mal eine Mail an meine übliche Adresse mit einer alternativen Mailadresse von dir schicken damit ich dich überheupt erreichen kann (Artikel seit drei Wochen fertig)? Oder mich informieren, was da eigentlich los ist? Ich habe auch eine Freundin gebeten eine Mail zu probieren, auch sie hat return to sender gekriegt...

  • Sind Sie noch der Richtige für Europa, Herr Juncker?

    10. Juli 2016  18:51, von  duodecim stellae

    Sorry Jonas Botta, aber ihre Forderung ist unverfroren, unangebracht und wirklich unfair. Jean Claude-Juncker wurde 2014 demokratisch ins Amt gewählt und kann vom Bürger 2019 abgewählt werden, wenn dieser unzufrieden mit ihm ist (sofern Merkel und andere das Spitzenkandidatenmodell nicht doch noch einmotten).

    Als wenn der Job von Juncker so einfach wäre: Er stellt sich hin, ruft nach einem Konvent und alle Staats- und Regierungschefs werden begeistert angetanzt kommen, wie die Schäflein zum Hüter, um nach seiner Pfeiffe zu tanzen? Anstöße für Reformprozesse der Kommission gab es stets genug, auch schon unter Barroso, nur werden die stets durch die nationalen Machthaber ignoriert. Beispiel: Die konstruktiven Vorschläge der Kommission in der Flüchtlingskrise - alle größtenteils ignoriert. Zaubern kann Herr Juncker nicht und ohne Unterstützer kann der nichts anstoßen. Wenn Juncker weg ist und jemand wie Tusk übernehmen wird, wird das Geheule erst richtig groß.

    Ich bin gegen CETA und TTIP, dennoch fand ich die Entscheidung die nationalen Parlamente zu ignorieren richtig, denn das Europaparlament hat genug Legitimität für alle EU-Bürger zu sprechen. Menschen die gleichzeitig „mehr Europa“ und die umfangreichere Beteiligung nationaler Parlamente fordern, verlangen von der EU die Quadratur des Kreises und sind letzlich eben jene Menschen, die die Union in die Handlungsunfähigkeit und Krise treiben!

  • Europa braucht eine gemeinsame Sprache

    6. Juli 2016 14:53, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Politico,

    danke für den Hinweis. Es könnte sich dabei schlicht um ein Missgeschick handeln, sofern die Moderation im Content Management vorgeschaltet ist. Dadurch können Kommentare manchmal unabsichtlich übersehen werden. Gegebenenfalls lohnt sich auch der direkte Draht zur Redaktion zB auf Facebook: https://www.facebook.com/treffpunkteuropa.de/?ref=bookmarks

    Beste Grüße Marcel Wollscheid

  • Europa braucht eine gemeinsame Sprache

    4. Juli 2016  21:22, von  Politico

    Vielen Dank!

    Die Weltunion für Interlingua hatte 2004 in einem internationalen Projekt den „Entwurf zu einem Verfassungsvertrag für Europa“ in Interlingua übersetzt. Hier kann man sich einen Eindruck von der Ausdrucksfähigkeit, Präzision und Verständlichkeit von Interlingua verschaffen:

    http://www.interlingua.com/archivos/Tractato%20de%20un%20Constitution%20pro%20Europa_0.pdf

    Welche Position vertritt eigentlich JEF zu internationalen Plansprachen?

    p.s.: bzgl. der Diskussion im thread „the disunited kingdom“. Ein posting über Interlingua im italienischen Thread über Sprachenpolitik wurde auch nicht veröffentlicht.

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