Fast zwei Monate musste die europäische Öffentlichkeit auf den nächsten Akt der unendlichen Geschichte Eurorettung warten. Bis zum 30. Januar ließen die Staats-und Regierungschefs mit dem Hochamt der Europapolitik – dem Europäischen Rat – auf sich warten. Marian Schreier kommentiert.
-
EU-Gipfel: Die Fortsetzung der Eindimensionalität
Vergangenen Freitag, von
Letzte Artikel
-
Gastbeitrag
So jung kommen wir nie wieder zusammen
-
Europakolumne
JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
29. Januar 2012 – Die JEF fordert den europäischen Bundesstaat und die Umwandlung Deutschlands von einem souveränen National- in einen Mitgliedsstaat der EU. „Das muss doch gegen die Verfassung sein!“, denkt der durchschnittliche Verschwörungstheoretiker da. Steht JEF etwa für „Junge Europäische verfassungsFeinde“? Wo ist eigentlich der Verfassungsschutz, wenn man ihn mal braucht? Unser Kolumnist ermittelt. von | 8 Kommentare
-
Standpunkt
Ungarn: Keine Toleranz dem Azubi-Diktator!
-
Standpunkt
Genossen, Schluss mit der Deutschfeindlichkeit!
25. Januar 2012 – Die Sozialistische Partei Frankreichs verwechselt Deutschfeindlichkeit mir Kritik an Merkels Politik, meint Robin Huguenot-Noël, selber Sozialist. Er plädiert für ein sachliches Aufbegehren gegen Merkels Konkurrenzdenken und gegen die „marche forcée“, die sie zusammen mit Sarkozy verfolgt. von , | 1 Kommentar
-
Europakolumne
Die German Pünktlichkeit
-
Analyse
Wird es eine neue Schweizer Europapolitik geben?
-
Standpunkt
Wer zuletzt lacht, lacht am besten
-
Europakolumne
Du Idiot!
-
Standpunkt
Was die Europäische Union vom US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen lernen kann
13. Januar 2012 – Am 3. Januar haben die Republikaner ihre erste Vorwahl des Präsidentschaftswahlkampfs 2012 abgehalten. Zeit für einen europäischen Blick auf die US-amerikanischen Vorwahlen. von | 6 Kommentare
-
Standpunkt
Der €uro - 10 Jahre danach
Nachrichten
-
Polen und der Club im Club
Die polnische Regierung steckt in einer Zwickmühle. Seit Jahren plant Warschau den Beitritt in die Eurozone. Momentan geht es der polnischen Wirtschaft jedoch auch ohne den Euro gut. Um jedoch politisch an Bedeutung zu gewinnen, muss Polen dem (...) -
Fascho wird Theaterdirektor: Ideologie statt Kunst in Budapest
Café Babel Vergangenen Freitag
Dreizehn Jahre lang hat Istvan Marta das Neue Theater (Uj Szinhaz) in Budapest geleitet. Am 1. Februar wurde es von György Dörner übernommen - einem Anhänger der rechtsextremen Partei Jobbik. Der scheidende Direktor sieht sich als Opfer einer (...) -
Deutschland | Angelas Gebote | Cartoon (The Economist, London)
Presseurop Vergangenen FreitagAngelas Gebote (Cartoon) -
Deutschland | Nennt uns Nazis, wenn's euch Spaß macht (Die Zeit, Hamburg)
Presseurop Vergangenen Freitag“Gauleiter”, “Besatzungsmacht” – es ist jedes Mal dasselbe: Berlin versucht seine Position in der Eurokrise durchzusetzen und wird im Gegenzug mit Nazi-Vergleichen überzogen. Die Zeit überlegt, wie die Deutschen damit umgehen sollten. (...) -
Eurokrise | Auslese: "Die Hölle 'made in Germany'" | Blog
Presseurop Vergangenen FreitagDer deutsche Vorschlag eines Sparkommissars für Europa richtete in den Kommentarspalten diese Woche einige Verwüstung an. “Nein! Nein! Nein!”, titelte die griechische Ta Nea auf […] (Blog) -
Die neue Ordnung | Editorial
Presseurop Vergangenen FreitagDiesmal sollte es kein Gipfel der letzten Chance sein. Die Entscheidungen des EU-Gipfels vom 30. Januar werden erhebliche Auswirkungen haben. Fünfundzwanzig Länder – Großbritannien und die Tschechische Republik verweigerten ihre Zustimmung – haben (...) -
Isak Gerson, Gründer der Kirche der Kopimisten: Filesharing ist kein Diebstahl
Café Babel Vergangenen Freitag
‘Wir glauben an keinen Gott’, sagt Isak Gerson. Trotzdem hat der 20-jährige Philosophiestudent aus Schweden eine eigene Religion gegründet: Die missionarische Kirche der Kopimisten. Das Wort „Kopimist“ setzt sich zusammen aus dem englischen „copy“ und (...) -
Eurokrise | Peking schickt Merkel zum "Hausaufgaben machen"
Presseurop GesternAngela Merkel holte sich in Peking eine Abfuhr: “Volksrepublik China lässt die Kanzlerin abblitzen”, titelt das Handelsblatt, während der dreitägigen Reise der Kanzlerin in das […] (News in brief) -
Frankreich | Marseille, das Imperium der Dealer (Le Monde, Paris)
Presseurop Vergangenen Freitag2013 wird Frankreichs zweitgrößte Stadt europäische Kulturhauptstadt. Vorerst macht Frankreichs zweitgrößte Stadt aber vor allem wegen der Bandenkriegen von sich reden, und wegen der Drogendealer, die mit vorgehaltener Kalaschnikow ganze Viertel (...) -
IGH: Keine Einzel-Entschädigungen für Nazi-Opfer
Wahlen und MachtDie Bundesrepublik kann vor ausländischen Gerichten wegen Kriegsverbrechen in der NS-Zeit weder verklagt noch verurteilt werden. Der Internationale Gerichtshof beendet mit diesem Urteil einen Rechtsstreit zwischen Deutschland und (...) -
Nur EU schützt Slowakei vor Russlands Willkür | Sme - Slowakei
euro|topics Vergangenen Freitag
-
Griechen müssen gegen Sparpaket protestieren | Avgi - Griechenland
euro|topics Vergangenen Freitag
-
TOP-THEMA: USA verlassen Afghanistan früher | 03.02.2012
euro|topics Vergangenen Freitag
US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat am Donnerstag angekündigt, schon 2013 Kampftruppen aus Afghanistan abzuziehen. Mit ihrem vorzeitigen Rückzug üben die USA Verrat an der afghanischen Bevölkerung und kapitulieren vor den Taliban, meinen (...) -
Nobelpreisträgerin förderte Liebe zur Poesie | Wprost Online - Polen
euro|topics Vergangenen Freitag
-
Bruno Colmant über Europas Jugend als Opfer der Krise | Trends Tendances - Belgien
euro|topics Vergangenen Freitag
-
Europas Sparzwang verschlimmert Krise | De Volkskrant - Niederlande
euro|topics Gestern
-
Spaniens Sozialisten verlieren Identität | ABC - Spanien
euro|topics Vergangenen Freitag
-
Protest gegen Acta ist heuchlerisch | Gazeta Wyborcza Online - Polen
euro|topics Vergangenen Freitag
-
Rumänien braucht Priestergewerkschaften | Voxpublica - Rumänien
euro|topics Vergangenen Freitag
-
Ägyptens Militär behindert Demokratisierung | Corriere del Ticino - Schweiz
euro|topics Vergangenen Freitag
Letzter Kommentar
EU-Gipfel: Die Fortsetzung der Eindimensionalität
EU-Gipfel: Die Fortsetzung der Eindimensionalität
Die Eindimensionalität setzt sich auch im neuen ESM-Vertrag fort, der den dauerhaften Rettungsschirm bringt. Dort ist wieder von strikter konditionalität - sprich Austerität - die Rede, eine parlamentarische Mitwirkung ist nicht vorgesehen. Außerdem sollen die Staaten uneingeschränkt Geld geben -für den Schuldendienst, nicht aber für Soziales. Das Drama geht weiter… http://lostineurope.posterous.com/d…
JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
@Franzosin,
Vor sieben Jahren wollten die Franzosen Sarkozy zum Präsidenten machen, der die Subprimes in Frankreich ausprobieren, und die „soziale Mehrwertssteuer“ umsetzen wollte. Vor sieben Jahren haben 16,8 Millionen Franzosen für die Ségolène Royal gewählt, mehr als die, die gegen die Verfassung gewählt haben (15,4). Erinnerst du dich an Ségolène Royal?
Na und?
Das war vor sieben Jahren.JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
Liebe Franzosin,
danke für die Rückmeldung, aber ich teile deine Meinung nicht.1. Ich meine, dass die anderen Kolumnenbeiträge nicht nationalistisch waren. Thomas, der Autor über dessen Artikel du dich aufregst, war ein Jahr lang in Frankreich und arbeitet seine Erfahrungen satirisch auf. Gegen ein bisschen Überspitzung ist doch nichts einzuwenden, oder? Zumal die Artikel ja extra als „Kolumne“ erscheinen – sie sind eben nicht ernst zu nehmen.
2. Ich meine, dass die Nationalstaaten den Herausforderungen unserer Zeit nicht mehr gewachsen sind. Es gibt zu viele Themen, die auf einer höheren Ebene angegangen werden müssen. Nichtstaatliche Akteure haben das schon lange begriffen: von NGOs über Terroristen bis hin zu multinationalen Großkonzernen – sie alle arbeiten grenzüberschreitend und werden dabei kaum reguliert. Bei NGOs ist das nicht schlimm, bei Kriminellen oder Konzernen, die die Staaten um Steuern betrügen (http://www.treffpunkteuropa.de/4493), dagegen schon.
Es ist einfach weltfremd am Nationalstaat festzuhalten!
Er ist nichts anderes als eine Organisationsform, die veraltet ist.Aber ich will, dass Entscheidungen, die mich betreffen, demokratisch legitimiert sind und nicht von irgendwelchen Männern in Hinterzimmern getroffen werden. Wer für eine demokratische Kontrolle ist, der muss für eine grenzüberschreitende Regierung sein.
Daher brauchen wir als ersten Schritt die europäische Föderation!
JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
Das „unsere Politik von Finanzmärkten und Ratingagenturen bestimmt wird“ soll nicht bedeuten, dass es legitim ist, und dass wir es akkzeptieren!
Und die Franzosen haben schon beim Referendum zu die Verfassung nein gesagt. Dieses referendum aussprach mehr das Will des Volkes als unsere Abgeordeten, die nicht gewählt sind über ihren Position über die Verfassung!JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
Ich sage nur, dass „Franzosin“ nicht im Namen der Franzosen und Französinnen spricht.
Franzosin: Welche Souveränität hat noch unser Land, wenn unsere Politik von Finanzmärkten und Ratingagenturen bestimmt wird?
Eine neue Verfassung wird Legitimität haben, indem sie nicht „dem Streben des Volkes“ zuwiderlaufen wird, sonder von einem Parlement vorbereitet wird, das vom Volk dafür gewählt wird. Wenn europäische Parteien die Frage der europäischen Verfassung während der Europawahlen stellen werden, und eine europäische Partei gewinnt, die eine Verfassung befürwortet, dann wird es keine Legitimitätsfrage mehr geben.
JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
Endlich ein Artikel, der über EUROPA redet, und nicht über nazionalisten Vorurteilen ( die Deutschen sind pünktlich (aso?), die Franzosen küssen da so und da so (falsche Informationen): na und? ich dachte die Föderalisten wären gegen nazionalisten Gefühle und förderten europäische Gefühle); und der richtige Ideen austellt. Gute Initiative, weiter!
Ausserdem, ich denke dass die Debatte, daran du hier teilnimmst, ist anders. Das Problem mit eine europaïsche Verfassung ( Federalismus= Verfassung) ist nicht wegen Demokratie sondern wegen Souveränität. Welche Legitimität sollte der Verzicht von ein wichtiges Teil des nazionales Souveränität haben, wenn dieser Verzicht nicht dem Streben des Volkes entspricht?
JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
Hallo Chris,
das wollte ich damit gar nicht aussagen. Mir ging es darum, dass die Bundesebene als die höchste definiert ist, was sie im Fall der europäischen Föderation natürlich nicht mehr wäre.Eigentlich bin ich aber tatsächlich auch mehr für ein Europa der Regionen und nicht für die Umwandlung der National- eins zu eins in Teilstaaten. Aber das ist nen anderes Thema und viel zu kompliziert für die Kolumne.
JEF – Junge Europäische verfassungsFeinde?
Lieber Vincent,
ich bin schockiert ;)
Wieso wendest du dich denn gegen die Gliederung des Bundes in Länder, was in diesem Fall nicht nur einem der grundlegenden Prinzipien des Grundgesetzes widerspricht, sondern auch zutiefst antiföderal ist? Die Abschaffung der Bundesländer wäre ein großer Verlust für das Prinzip der Subsidiarität und der vertikalen Gewaltenteilung.
Ganz im Gegensatz zu dir fände ich es sehr wünschenswert, wenn in Europa mittlere politische Einheiten in etwa der Größe eines Bundeslandes entstünden, welche die Einheit in Vielfalt viel besser umsetzen könnten, als große nationale Zentralstaaten. Am Ende sollte für mich die Demontage der Nationalstaaten stehen, dafür den MPE mehr Kompetenzen übertragen werden. Es ist natürlich klar, dass dies bei kleinen Nationalstaaten nicht zutrifft, da etwa die Slowakei mit 5,4 Mio. Einwohner gerade so die Größe einer MPE besitzt. In dieser Ordnung wäre auch das Prinzip „one man one vote“ viel leichter umzusetzen, weil das politische Gewicht der MPE nicht so stark divergieren würde. In manchen föderalen Staaten, wie Österreich, müsste man vielleicht sogar Bundesländer zusammenschließen, um annähernd ähnlich große MPE zu generieren. Das Saarland oder die Stadtstaaten könnte man dann auch ruhigen gewissens eingliedern.In diesem Sinne mit föderalen Grüßen
Über uns
Treffpunkt Europa ist sowohl Online- als auch Mitgliedermagazin der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V.
Die JEF setzt sich überparteilich für ein föderal geeintes und demokratisches Europa ein.
Bleibe in Verbindung
Bundessekretariat
Fon: +49-30-3036 201-40
Fax: +49-30-3036 201-49
EU summit: how the focus on austerity alone is fuelling youth unemployment
La cittadinanza di residenza ha senso, caro Beppe Grillo
Enjeux et perspectives du siège unique du Parlement européen











… Mmh. Bist du dir da wirklich so sicher, dass die Geldhähne aufgedreht werden müssen? Wenn Du dir die griechische Strukturen anschaust, dann liegt das nicht an zu wenig Geld, sondern an Behörden, die nicht einmal bestehende Strukturgelder abrufen können. Ich würde daher die These aufstellen, dass es durchaus gut ist, zunächst Druck auf Effizienz und strukturelle Veränderungen zu legen als einfach wieder riesige Gießkanneneffekte zu haben. Zudem: Woher soll das Geld immer herkommen? Deutschland ist ja auch mit über 80% fast verschuldet. Klar als Föderalist würde ich sagen, wir brauchen eine europäische Lösung. Aber da wäre ich klar auf Seite der Mehrheit der mittel, ost und -nordeuropäischen Abgeordneten, die sich fragen, warum sie für südliche Fehlstrukturen zahlen müssen. (Siehe auch klare Aussage von Bulgarien!)