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JEF Training Days 27.-29.6.2008 in Belgien

Kurzbericht

, von  Sven Bisang

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Die Training Days der JEF dienen dazu, den aktiven Mitgliedern aus verschiedenen Landessektionen einen Einblick in die Funktionsweise der JEF-Europe zu vermitteln sowie Tipps und Tricks auszutauschen. Die diesjährigen Training Days standen unter dem Motto ‚Project Management’ und fanden in einer ehemaligen Papiermühle nahe Brüssel statt.

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Am Freitagnachmittag fanden Ice-Breaking Games sowie eine kurze Diskussion zum Thema ‚Federalism’ statt. Peter, der designierte JEF-Europe Generalsekretär aus Slowenien, der letztes Jahr beim EuroBrunch in Aettigkofen referiert hatte, präsentierte dabei die Sicht der JEFEurope gemäss den verschiedenen Resolutionen der vergangenen Jahre (siehe dazu unten Verweis auf www.jef.eu). Klar dabei wurde, dass sich die JEF bezüglich Föderalismus nicht einig ist. Der Begriff wird von den verschiedenen Sektionen gemäss den Gegebenheiten ihres Landes angepasst und unterschiedlich interpretiert. Ich versuchte natürlich eine Lanze für die schweizerische Ausprägung zu brechen und die positiven Seiten der direkten Demokratie aufzuzeigen, konnte aber erwartungsgemäss nicht alle Teilnehmer überzeugen. Am Abend sahen wir uns dann gemeinsam die amerikanische Roadmovie „Eurotrip“ an. Sehr amüsante Komödie, die die Eigenheiten verschiedener europäischer Orte witzig, wenn auch nicht immer auf dem höchsten Niveau, aufzeigt – mit Bestimmtheit etwas für einen yes-Anlass!

JEFler haben die ‚Europäisierung’ des Wahlkampfes und die Erhöhung der Transparenz für die Wählerschaft vorgeschlagen.

Am Samstag wartete ein Mammutprogramm auf uns. Von 9 bis 19 Uhr mit kurzer Pause widmeten wir uns dem Projektmanagement und den verschiedenen Stufen. Zunächst haben wir uns dem Brainstorming gewidmet. Dabei haben sich in kleinen Gruppen zwei Ideen herauskristallisiert. Einerseits möchten die italienischen JEFfers für die europäischen Parlamentswahlen 2009 erreichen, dass die Kandidaten nicht als Vertreter ihrer eigenen, nationalen Parteien auftreten sondern mit dem Logo der Gruppe, in welcher sie im europäischen Parlament organisiert sind, antreten. Ziel der Aktion ist die ‚Europäisierung’ des Wahlkampfes und die Erhöhung der Transparenz für die Wählerschaft, da in Italien offenbar verschiedene Parteien antreten, die nach der Wahl in derselben europäischen Fraktion im EP sitzen… Dem Vorschlag räume ich eine gewissen Erfolgschance ein, gerade weil offenbar auch von Seiten der JEF-Europe über ein „Smartvote à l’européenne“ nachgedacht wird. Der andere Projektansatz schlägt vor, dass die JEF einen Minivan in die europäischen Farben hüllt und damit vor den Wahlen von Land zu Land tourt und für die Teilnahme an den Wahlen wirbt. Ziel wäre es, dass dabei ein Kernteam immer auf dem Bus ist und via Website die Erlebnisse dokumentiert und jeweils an verschiedenen Unis anhält und zusammen mit den lokalen JEF-Gruppen Wahlkampf betreibt, Podien organisiert etc. Die JEF-Belgien will sich der Organisation annehmen, die Realisationschancen erachte ich aber als gering. Für die yes ist diese Aktion auch nur beschränkt interessant, da die Schweiz ja nicht mitwählt.

Nach dem Brainstorming haben wir uns dann noch mit ‚How to set up a campaign’ sowie dem Fundraising beschäftigt (digitale Präsentationen dazu sind vorhanden). Gerade aus der Kampagnen-Präsentation könnten wir den einen oder anderen Gedankenanstoss verwenden, die yes wurde von Peter im Zusammenhang mit der frechen Maurer-Parodie als lobenswertes Vorbild hervorgehoben. Ich habe dann noch mitgeteilt, dass die yes keine eigentliche Kampagne für die PFZ-Abstimmung führen wird und bin auf Verständnis gestossen (Irland ist der JEF noch ein Begriff…). Am Abend fand dann der legendäre ‚international evening’ statt – von belgischem Bier über bulgarische Snacks hin zur italienischen Chianti hat nichts gefehlt. Die heissen Latino-Rhythmen haben dann noch zur einen oder anderen Tanzeinlage geführt…

Am Sonntag waren dann alle ziemlich müde und so haben nur noch die Ausführungen zum Gebrauch des Internets für JEF-Anlässe von Jon Worth, ehemaliger JEF-Europe Präsident und Internet-Campaigner, für Gesprächsstoff gesorgt.

Summa summarum aber ein sehr geglückter Anlass mit viel Infobasismaterial. Ausserdem konnte ich den Kontakt zur JEF Belgien sowie dem Sekretariat herstellen, damit wir fürs Challenge die nötige Unterstützung erhalten.

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P.S.

Fotos von den Training Days 2008, Copyright Margarita Lazarova.

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