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In eigener Sache: Wir gewinnen den Europäischen Bürgerpreis 2012!

Das Europaparlament zeichnete die französischsprachige Ausgabe stellvertretend aus.

, von  Die Redaktion des Eurobull, Die Redaktion des thenewfederalist, Die Redaktion des Le Taurillon, treffpunkteuropa.de

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Der Preis wird im November verliehen. – Photo: Europäisches Parlament, 2012

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Die vier Redaktionen des JEF-Onlinemagazins sind stolz verkünden zu können, dass das Europaparlament unserem Onlinemagazin den Europäischen Bürgerpreis 2012 verliehen hat. Wir sind stolz auf unsere Vielsprachigkeit, unsere hunderten Autoren und unsere tausenden Leser aus ganz Europa. Unser Medium ist eine wichtige Initiative der Zivilgesellschaft, die Europa jeden Tag lebendig macht. Es ist die Überzeugung von einem demokratisch geeintem und föderalen Europa und das ehrenamtliche Engagement, dass alle Ausgaben des JEF-Onlinemagazins antreibt. Wir gratulieren allen Beteiligten!

Der Beginn: Le Taurillon

Im Jahr 2005, im Rahmen der Kampagne für die Verfassung von Europa, richteten die Jungen Europäischen Föderalisten Frankreich eine Webseite unter dem Namen „Zusammen für ein Ja/ Zusammen für Europa“ ein. Die veröffentlichten Artikel sollten die Argumente für die europäische Verfassung zusammentragen und verdeutlichen.

Trotz der Ablehnung der Verfassung entschieden sich die Jungen Europäischen Föderalisten Frankreich das Abenteuer weiterzuführen und ein Onlinemagazin einzurichten. Le Taurillon war geboren und veröffentlichte schon bald jeden Tag einen Artikel.

Angesichts des Erfolgs des Projekts, entschieden sich die anderen Mitglieder der JEF-Europa Versionen in ihren eigenen Sprachen zu starten.

Die zweite Sprachausgabe: The Newfederalist

The New Federalist (TNF) war das gedruckte Magazin der JEF Europa für viele Jahre, doch in 2005-2006 entschied sich der Europavorstand, das Magazin auf eine Onlinepublikation umzustellen. Seitdem bietet TNF eine föderalistische Perspektive auf die politischen Entwicklungen: von Exklusivinterviews bis zu Tiefenanalysen. Dabei ermöglicht die englischsprachige Ausgabe Diskussions- und Veröffentlichungsmöglichkeiten auch für jene Sektionen, die selber keine eigene Sprachversion haben.

Die dritte Sprachausgabe: Eurobull

Die italienische Ausgabe Eurobull gibt es seit 2006. Sie wurde von der Europäischen Föderalistischen Jugend (GFE) ins Leben gerufen. Das konsequente Engagement der GFE ermöglichte es, dass die italienische Ausgabe sich im Netz etablieren konnte.

Das Hauptziel von Eurobull ist es weiterhin, die Ideale des Manifests von Ventotene zu leben und bekannter zu machen. Daneben will Eurobull Informationen für jene bieten, die nach Analysen und kritischer Meinung suchen.

Die vierte Sprachausgabe: Treffpunkt Europa

Schon bald nachdem die französische Ausgabe etabliert war, arbeiteten ihre Redakteure darauf hin, das Magazin mehrsprachig zu machen. Da die JEF-Deutschland nicht die notwendigen Ressourcen hatte, um ihre eigene Ausgabe zu unterhalten, entschied sich die JEF-Frankreich kurzerhand dazu, die deutsche Ausgabe selbst zu betreiben. So trug die Ausgabe zunächst den Namen „Taurillon.de“ und später „Taurin-Magazin“. Wegen des Mangels an Muttersprachlern hatten die Chefredakteure viele Hürden zu nehmen. Doch schlussendlich waren sie erfolgreich darin, die vierte Sprachausgabe zu etablieren.

2009 übernahmen die JEF-Deutschland schließlich die deutsche Ausgabe und tauften sie in „Treffpunkt Europa“ um, in Übereinstimmung mit ihrem eigenen gedruckten Magazin. Seitdem hat die deutschsprachige Ausgabe schrittweise ihre Veröffentlichungsrate von knapp vier auf zehn bis fünfzehn Artikel pro Monat gesteigert. Neben diesem Erfolg in der Häufigkeit hat die deutschsprachige Ausgabe außerdem verschiedene Partnerschaften etablieren können. Zunächst mit move, dann mit dem Dahrendorf Symposium, mit Euractiv.de und schließlich mit Europp, dem Europapolitik-Blog der London School of Economics and Political Science. Für die Zukunft möchte Treffpunkt Europa sein eher kleines Redaktionsteam ausbauen um die Qualität und Quantität seiner Veröffentlichungen weiter zu verbessern. Der Europäische Bürgerpreis spornt dabei weiter an.

Ein gemeingeistiges und partizipatives Projekt – und dabei erfolgreich!

Das JEF-Onlinemagazin kann stolz auf seinen gemeingeistigen und partizipativen Charakter sein. Es hat sich zu einer Plattform entwickelt, auf die jeder europäische Bürger zugreifen kann, um sich zu informieren oder sich Gehör zu verschaffen. Von Estland über Griechenland bis nach Portugal macht unser Magazin Europa möglich.

Dabei waren wir erfolgreich: Wir haben zusammen weit über 4.000 Artikel veröffentlicht. Wir haben mehr als 1.000 Autoren in unserer Datenbank, die für uns geschrieben haben. Wir haben Interviews mit europäischen und nationalen Politikgrößen durchgeführt: Herman von Rompuy, Neelie Kroes und Valéry Giscard d’Estaing, um nur einige zu nennen. Wir haben Gastbeiträge von Guido Westerwelle, Mario Monti, Reinhard Bütikofer und Simon Hix veröffentlicht. Wir wurden von Le Monde, Le Point, Libération und in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert.

Ein Dankeschön

Ein Dankeschön, so groß wie Europa, geht an all die unzähligen Autoren, die zum Erfolg des JEF-Onlinemagazins beigetragen haben. Wir arbeiten jeden Tag an der Errichtung eines demokratisch geeinten, föderalen Europas und es sind Projekte wie dieses, die beweisen, dass Europa lebendig ist.

Dieser Preis geht an die tausenden Autoren, die zum JEF-Onlinemagazin beigetragen haben. Er ist für alle, die hier früher mitgearbeitet haben, ebenso wie für jene, die heute mitwirken. Der Preis ist für jene, die gegenwärtig am Erfolg des Magazins beteiligt sind, ebenso wie für die, die vor vielen Jahren ihre Energie dafür gegeben haben.

Kurzgefasst: der Preis ist für euch europäische Bürger, die dieses wunderschöne Ideal aufbauen, das wir Europa nennen.

Marian und Vincent, Chefredakteure, für die deutschsprachige Ausgabe.

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