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Letzter Kommentar

  • Brexit: Scheitern als Chance

    Vergangenen Mittwoch  18:18, von  duodecim stellae

    Gut, damit kann man endlich den Mythos von David Cameron als „visionärem EU-Reformer“ für beendet erklären. Jedem sollte mittlerweile klar sein, dass Camerons Ideen nichts mit Reform, sondern langsamer Rückabwicklung des politischen Europas zu tun hatte (hoffentlich landen diese Ideen auch jetzt im Müll). Er hat ja letzlich versucht UKIP zu kopieren und schon vor Jahren begonnen sich von Europa zu distanzieren, als er die Torries aus der EVP heraus nahm. Also RIP Cameron, und fungiere als Mahnmal für jeden nationalen Regierungschef, der versucht Anti-Europa-Populisten die Wähler abzujagen und EU-bashing zu betreiben!

    Es zeigt sich, dass De Gaulle von Anfang an Recht hatte mit den Engländern. Nun wird es aber eng für die Bundesregierung, den wenn UK weg ist, ist die BRD nun offiziell Blockierer Nummer 1 in Europa (nicht zuletzt auch wegen diesem größenwahnsinnig gewordenen Verfassungsgericht), besonders in der Eurozone. Und ja es gibt immer noch ein Demokratiedefizit, das sehe ich aber vor allem im Europäischen Rat, wo nationale Exekutive zur Europäischen Legislative gehört. Saubere Gewaltenteilung nach Montesquieu ist das jedenfalls nicht und wenn die Bundeskanzlerin den Rat dominiert können die anderen nicht-deutschen EU-Bürger sie auch nicht abwählen. Solange der Rat so dominant bleibt sehe ich sehr wohl ein Demokratiedefizit.

  • Brexit: Scheitern als Chance

    Vergangenen Dienstag  18:38, von  Claus Mayr

    Ein sehr interessanter Kommentar, auf den ich eben durch EurActiv aufmerksam wurde. Aber: die umweltpolitische Dimension der Thematik kommt meines Erachtens zu kurz. Gerade jungen Menschen sollte an einer gesunden Umwelt gelegen sein, und grenzüberschreitende Umwelt-Standards sowie das Vorsorgeprinzip der EU (eine der Kerndebatten zu TTIP und CETA) sin einer der maßgeblichen „Mehrwerte“ der EU. Dazu für Interessierte der link zu den EurActiv-Standpunkten von Bjela Vossen (heute) und mir (28.6.):

    http://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/opinion/nachhaltigkeit-zur-richtschnur-der-eu-machen/

    http://www.euractiv.de/section/all/opinion/brexit-die-geister-die-ich-rief/

    Beste Grüße, Claus Mayr

  • Brief an: Altiero Spinelli

    Vergangenen Montag  14:43, von  duodecim stellae

    Schöner Artikel! Danke dass du Spinelli wieder ausgegraben hast. Sein Wirken hat im deutschsprachigen Raum, zumindest gefühlt, nie die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient hätte.

  • The Disunited Kingdom

    14. Juli 2016  08:35, von  Alexander Peters

    Lieber Marcel Wollscheid,

    vielen Dank für Ihren Einsatz. Offensichtlich haben Sie die englische Redaktion kontaktiert; - jedenfalls hat dort hektische Aktivität eingesetzt:

    - Bei dem ersten, der von mir verlinkten Beispiele, „Brexit a danger for both the EU and the UK“, 4.4. 2015, wurden gestern kurz nach 20:38, alle verbliebenen Kommentare entfernt - bis dahin waren es noch 27 Texte (von Guiseppe Marrosu, Chris Powers, Hans L. Schmid und mir)

    - Mittlerweile sind auch bei dem zweiten Beispiel, „Should we fear the Exit of a European Union Member State“, 26.3.2013, die Kommentare verschwunden - es waren noch 7 Texte (von „julio“, „david“, „passerby“ und mir).

    - Die Zahl der Leserkommentare für das 1 Halbjahr 2015 ist von 49 (gezählt am 3.7), auf 15 (gezählt eben)zurückgegangen.

    - Bei dem Järviniemi-Artikel wurde die „Kommentar“-Funktion entfernt.

    * * *

    Die englische Redaktion verfolgt ihr Projekt „Schönere Vergangenheit“ munter weiter ...

  • The Disunited Kingdom

    13. Juli 2016 18:48, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Alexander Peters,

    so sehr ich bedaure, dass Sie meine Antworten nicht zufriedenstellen konnten, so sehr weiß ich Ihr Interesse und Ihre engagierten Meinungsbeiträge zu den Publikationen des Netzwerkes zu schätzen. Seien Sie versichert, dass ich auf Ihr Anliegen aufmerksam machen werde.

    Mit besten Grüßen,

    Marcel Wollscheid, Chefredakteur treffpunkteuropa.de

  • The Disunited Kingdom

    13. Juli 2016  15:56, von  Alexander Peters

    5.7, 0:20

    To „The New Federalist“, Editors

    Dear Madam or Sir,

    as this - 6 months old - article on Nordic passports seems to be the last offering a „comment“ facility, I adress you from here.

    Apparently, you have decided to end discussion on this website.

    A wise decision. You were quite right to make readers focus on the really important things - e.g. Finnish ID Cards, as otherwise in those last 6 months they might have talked about anything - even about the „Brexit“ referendum!!! And an open debate on that - and the European case to be made by you - well, Nigel Farage might have been in Buckingham Palace by now.

    However, your editorial wisdom being as deep and Nordic citizenship laws being as thrilling, as they undoubtedly are, I still would like to widen the debate.

    You do not want reader contributions on your website any more (The most recent dating from January 11). Fine. Keep it tidy. Probably do without articles as well - a totally blank screen might represent the emptiness of certain people`s mind even better. - Be that as it may, you as editors are still not entitled, in my view, of falsifying past debate or persecuting readers for no better reason but that you cannot stand them.

    A certain EU-critic, „Iwantout“, wrote regularly on this website. As he was Anti- and I Pro-EU, we quarreled a lot. But though we did not agree on much, I learnt to respect him as a decent opponent: He never was impolite in debate and he put a lot of care into supporting his claims by facts and statistics. Thus, I am very certain, that he would never give a site administrator cause for removing his contributions. However, on revisiting the debates of 2013-15, I discover that „Iwantout“ is nowhere while the responses to him - „Dear Iwantout“, „@Iwantout“ etc.- are everywhere. - Two examples:

    http://www.thenewfederalist.eu/brexit-a-danger-for-both-eu-and-the-uk http://www.thenewfederalist.eu/Should-we-fear-the-exit-of-a-European-Union-Member-State,05659

    Spooky, like the manipulated Stalin-era photo of a party conference, where a liquidated official has vanished from the picture but left behind his shadow or cigarette. You have taken Iwantout off the website, for no good reason, deleting some 100 - 200? - texts in the process and making a nonsense of most of the more interesting debates since 2013. On this act of arbitrary censorship, I can only tell you one thing: STOP IT !!! Restore the contributions that you suppressed!

    And if you are not going to do this, than do another thing: Delete all my contributions to your website as well. For I - different from you - believe in democratic debate, and I - different from you - have the confidence that I can win it on the strength of my arguments, and I - different from you - hate being seen as profiting from an opponent being gagged. - Or to put it more bluntly: I do not want to be seen as being of your mind.

    Yours faithfully, Alexander Peters

  • The Disunited Kingdom

    13. Juli 2016  15:43, von  Alexander Peters

    Lieber Marcel Wollscheid,

    als Ergebnis unseres zweifachen Wortwechsels hier halte ich fest: Sie/ Ihre Redaktion wollen sich aus Rücksichtnahme auf die englischen Kollegen zur Frage der ungerechtfertigten Leserkommentarlöschungen beim „New Federalist“ nicht äußern („eine Krähe ...“). Für „Fragen und Kritik“ „verweisen“ sie mich stattdessen an die englische Redaktion; - wie sinnvoll ist solches „Verweisen“, wenn beim „New Federalist“ der Briefkasten mit dem Mülleimer identisch ist und Kritik dort weder veröffentlicht noch beantwortet wird?

    Ich habe gleichwohl versucht, Ihrer Empfehlung zu folgen. Das war nicht leicht: ich stellte fest, daß die Leserdiskussion beim „Federalist“ deshalb vor einem halben Jahr geendet hat, weil der die neueren Artikel gar nicht mehr mit einer Kommentarfunktion ausstattet. Ich habe meinen Beitrag daher einem Artikel vom 9. Januar angehängt (Juuso Järviniemi: Flexible Forms of Citizenship are the Future).

    Das war vor neun Tagen; der Text ist - natürlich! - bisher nicht erschienen. Ich erlaube mir daher, ihn hier einzustellen. - Da Sie „vermitteln“ wollten: Sie könnten die englischen Kollegen darauf hinweisen, daß Sie hier Post haben, und anregen, daß sie uns einmal erläutern, was ihre emsigen, heimlichen Löscharbeiten mit professioneller, demokratischer Redaktionsarbeit zu tun haben sollen.

    Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg - und ansonsten einen schönen Tag - Gruß, Alexander Peters

  • The Disunited Kingdom

    11. Juli 2016 17:22, von  Marcel Wollscheid

    Hallo Michael, wir befinden uns in der Phase einer Serverumstellung, das ist leider mit technischen Problemen verbunden. In der Wochenschau haben wir bereits alternative Adressen angegeben:

    Marcel - marcelwollscheid@web.de Tobias - tobias.schminke@gmail.com

  • The Disunited Kingdom

    11. Juli 2016  10:19, von  Michael Vogtmann

    Da dieser Artikle eh für Off-topic Gespräche genutzt wurde: Marcel, ich versuche seit drei Wochen dich zu erreichen. Irgendwas buggt bei den Treffpunkteuropa Mailadressen rum, ich bekomme ständig fail und return to sender, mit unterschiedlichen Mailadressen meinerseits. Könntest du mir bitte mal eine Mail an meine übliche Adresse mit einer alternativen Mailadresse von dir schicken damit ich dich überheupt erreichen kann (Artikel seit drei Wochen fertig)? Oder mich informieren, was da eigentlich los ist? Ich habe auch eine Freundin gebeten eine Mail zu probieren, auch sie hat return to sender gekriegt...

  • Sind Sie noch der Richtige für Europa, Herr Juncker?

    10. Juli 2016  18:51, von  duodecim stellae

    Sorry Jonas Botta, aber ihre Forderung ist unverfroren, unangebracht und wirklich unfair. Jean Claude-Juncker wurde 2014 demokratisch ins Amt gewählt und kann vom Bürger 2019 abgewählt werden, wenn dieser unzufrieden mit ihm ist (sofern Merkel und andere das Spitzenkandidatenmodell nicht doch noch einmotten).

    Als wenn der Job von Juncker so einfach wäre: Er stellt sich hin, ruft nach einem Konvent und alle Staats- und Regierungschefs werden begeistert angetanzt kommen, wie die Schäflein zum Hüter, um nach seiner Pfeiffe zu tanzen? Anstöße für Reformprozesse der Kommission gab es stets genug, auch schon unter Barroso, nur werden die stets durch die nationalen Machthaber ignoriert. Beispiel: Die konstruktiven Vorschläge der Kommission in der Flüchtlingskrise - alle größtenteils ignoriert. Zaubern kann Herr Juncker nicht und ohne Unterstützer kann der nichts anstoßen. Wenn Juncker weg ist und jemand wie Tusk übernehmen wird, wird das Geheule erst richtig groß.

    Ich bin gegen CETA und TTIP, dennoch fand ich die Entscheidung die nationalen Parlamente zu ignorieren richtig, denn das Europaparlament hat genug Legitimität für alle EU-Bürger zu sprechen. Menschen die gleichzeitig „mehr Europa“ und die umfangreichere Beteiligung nationaler Parlamente fordern, verlangen von der EU die Quadratur des Kreises und sind letzlich eben jene Menschen, die die Union in die Handlungsunfähigkeit und Krise treiben!

  • Europa braucht eine gemeinsame Sprache

    6. Juli 2016 14:53, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Politico,

    danke für den Hinweis. Es könnte sich dabei schlicht um ein Missgeschick handeln, sofern die Moderation im Content Management vorgeschaltet ist. Dadurch können Kommentare manchmal unabsichtlich übersehen werden. Gegebenenfalls lohnt sich auch der direkte Draht zur Redaktion zB auf Facebook: https://www.facebook.com/treffpunkteuropa.de/?ref=bookmarks

    Beste Grüße Marcel Wollscheid

  • Europa braucht eine gemeinsame Sprache

    4. Juli 2016  21:22, von  Politico

    Vielen Dank!

    Die Weltunion für Interlingua hatte 2004 in einem internationalen Projekt den „Entwurf zu einem Verfassungsvertrag für Europa“ in Interlingua übersetzt. Hier kann man sich einen Eindruck von der Ausdrucksfähigkeit, Präzision und Verständlichkeit von Interlingua verschaffen:

    http://www.interlingua.com/archivos/Tractato%20de%20un%20Constitution%20pro%20Europa_0.pdf

    Welche Position vertritt eigentlich JEF zu internationalen Plansprachen?

    p.s.: bzgl. der Diskussion im thread „the disunited kingdom“. Ein posting über Interlingua im italienischen Thread über Sprachenpolitik wurde auch nicht veröffentlicht.

  • Europa braucht eine gemeinsame Sprache

    4. Juli 2016 10:32, von  Stéphanie-Fabienne Lacombe

    Vielen Dank für diese Ergänzungen! Ich habe die Informationen der Autorin zukommen lassen und sie in die Übersetzung integriert!

  • The Disunited Kingdom

    3. Juli 2016 17:15, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Alexander Peters,

    ich weiß das nachdrückliche Interesse zu schätzen und behaupte, dass Sie meiner Replik beinahe alle Antworten auf Ihre Fragen entnehmen können. Ich möchte betonen, dass es sich bei den Mitgliedern aller Redaktionen um junge Menschen handelt, die das Webzine in ihrer Freizeit betreuen, das gilt für treffpunkteuropa.de wie für New Federalist. Tatsächlich arbeiten die Redaktionen aber wie erwähnt unabhängig voneinander. Ich werde also nicht für die englische Redaktion sprechen oder sie an dieser Stelle kritisieren, sondern darauf hinweisen, dass wir als Redaktion von treffpunkteuropa.de unsere eigene Etikette für die Leserdebatte pflegen. Fragen und Kritik an New Federalist muss ich daher an die entsprechende Redaktion verweisen und kann mich um Vermittlung bemühen.

    Mit besten Grüßen,

    Marcel Wollscheid

  • The Disunited Kingdom

    3. Juli 2016  01:51, von  Alexander Peters

    Dear Mr. Iwantout,

    I am pleased to hear from you again. I regard the Federalist´s behaviour towards you as an absolute disgrace.

    As for your German: You wouldn´t apologise for it, had you ever seen my French ...

  • The Disunited Kingdom

    3. Juli 2016  01:39, von  Alexander Peters

    Lieber Marcel Wollscheid,

    ich weiß Ihre prompte Antwort zu schätzen. Ich bestätige auch gerne, daß die deutsche Redaktion immer vorbildlich für eine offene, faire Debatte gesorgt hat: Kommentare erscheinen sofort (während es im „Federalist“ oft Wochen dauerte) und der Administrator macht sich rar; in Aktion habe ich ihn nur einmal gesehen - bei der armenisch-aserbeidschanischen Song-Contest-Prügelei - und da war es auch bitter nötig.

    Gleichwohl überzeugt mich Ihre Antwort nicht. Dies hier ist ein Gemeinschaftsauftritt der JEF-Medien - dicht verknüpft, einheitliches Layout, einheitliche Gliederung. Der „Federalist“ ist für Sie nicht "ganz woanders“, so wie das vielleicht die TAZ für das ZDF ist. Daß Debattenkultur Voltaire und Zensurwirtschaft Metternich friedlich unter einem Dach koexistieren, ist aber wohl nicht denkbar.

    Ja, Sie können nicht „für die Redaktion des New Federalist sprechen“, aber man kann erwarten, daß Sie als Journalist eine Meinung zu Grundsatzfragen der Debattenfairness haben und auch, daß Sie offensichtliches Fehlverhalten von Kollegen kritisieren. Keine meiner drei Fragen ist beantwortet - ich stelle sie nochmals:

    1) Finden Sie, Marcel Wollscheid, das richtig, was der „New Federalist“ mit dem Leser „Iwantout“ macht – ja oder nein?

    2) Glauben Sie, daß solche Methoden Europa bei Zweiflern beliebter machen - ja oder nein?

    3) Werden Sie in dieser Sache auf ihre englischen Kollegen einwirken - ja oder nein?

    * * *

    Im Übrigen scheint mir, ist „Iwantout“ nur ein Teilaspekt einer umfassenderen - seltsamen - Entscheidung des „Federalist“ - nämlich der Entscheidung, die Leserdiskussion dort überhaupt zu beenden.

    Der letzte neue Kommentar - und überhaupt einzige im Jahr 2016 bisher - erschien am 11. Januar. Wie glaubhaft ist es, daß im ganzen 1. Halbjahr nur ein Leser dem „Federalist“ geschrieben hat? - Gar nicht: Dem einen Beitrag dort stehen im „Treffpunkt“ im gleichen Zeitraum 105 Beiträge gegenüber und ein Jahr vorher, im 1. Halbjahr 2015, waren es auch im „Federalist“ noch 49 (plus mindesten 20 entfernte Iwantout-Texte). Anscheinend beschloß man irgendwann im Januar, alle eingehenden Beiträge zu unterdrücken und konnte dann auch seine kleinkarierten Rachegelüste gegen „Iwantout“ ausleben, da es ja für Protest dagegen keinen Ort mehr gab.

    Wie ist das zu verstehen? In dem halben Jahr vor dem Referendum, als Briten sich so intensiv mit Europa beschäftigten, wie nie zuvor, schaltet ein proeuropäisches Kampagnemedium seine Schnittstelle zur Öffentlichkeit ab; - weil man sich in realistischer Einschätzung der eigenen Artikulationsunfähigkeit von einem Schlagabtausch mit politischen Gegnern nur eine Minderung der Siegeschancen erwartet, oder was?! - Das alles ist einfach nur peinlich.

  • The Disunited Kingdom

    1. Juli 2016  21:45, von  Iwantout

    Herr Alexander Peters, vielen Dank fur dieses hier und Ihre freundlichen Worte. Der englischen Sektion verweigerte jede Form der Aussprache fur sechs Monate. Tut mir Leid fur die schlechte Deutsch.

  • The Disunited Kingdom

    1. Juli 2016 16:41, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Alexander Peters, auf der deutschen Ausgabe treffpunkteuropa.de gilt: Wir wünschen uns ausdrücklich einen regen Meinungsaustausch in den Kommentarspalten, wobei auch kontroverse Diskussionen und EU-kritische Standpunkte zu Wort kommen dürfen. Die Grenze ziehen wir bei menschenverachtenden, beleidigenden oder radikalen Äußerungen.

    Für die Redaktion des „The New Federalist“ können wir diesbezüglich nicht sprechen, da die Handhabung der Kommentarspalten den einzelnen Redaktionen obliegt.

    Als Redaktion von treffpunkteuropa.de wollen wir eine konstruktive Debattenkultur anregen & fördern, was der europäischen Sache nur nutzen kann.

    Mit besten Grüßen, Marcel Wollscheid Chefredakteur, treffpunkteuropa.de

  • The Disunited Kingdom

    1. Juli 2016  16:07, von  Alexander Peters

    ZENSUR ?

    Dies ist kein Kommentar zu diesem Artikel – ich bitte den Autor um Entschuldigung.

    Dies ist eine allgemeine Anfrage an die Redaktion zur journalistischen Ethik dieser Seite und sie steht nur deshalb hier, weil ich außer der Kommentarspalte keinen Ort wüßte, wo ich sie leserschaftsöffentlich einstellen könnte.

    Der Grund meiner Anfrage ist die Zensur/ Diskussionsverfälschung, die offenbar im englischen Teil der Seite, im „The New Federalist“, stattfindet. Ein britischer EU-Gegner names „Iwantout“ berteiligte sich dort jahrelang eifrig mit Kommentaren an der Debatte. Diese Kommentare wurden offenbar von der englischen Redaktion reihenweise nachträglich entfernt.

    Hierfür zwei Beispiele:

    http://www.thenewfederalist.eu/brexit-a-danger-for-both-eu-and-the-uk http://www.thenewfederalist.eu/Should-we-fear-the-exit-of-a-European-Union-Member-State,05659

    Ständig wenden sich in diesen Beispielen andere Diskussionsteilnehmer gegen Iwantout - „Dear Iwantout“, „@Iwantout“ - aber von den Iwantout-Beiträgen, gegen die sie sich wenden, ist weit und breit nichts zu sehen. Das ganze ist geisterhaft wie ein „offizielles“ Archivphoto aus der Stalinzeit: Irgendein in Ungnade gefallener Funktionär ist nachträglich aus dem Bild einer Parteikonferenz herausretouschiert worden, doch sein Schatten oder seine Schuhspitze sind noch da.

    Iwantout war, wie gesagt, ein EU-Gegner und ich teilte seine Auffassungen nicht und habe mich oft mit ihm gestritten. Gleichwohl: Seine Beiträge waren völlig legitime Beiträge zu einer leidenschaftlichen, kontroversen, intelligenten Debatte. Was das Höflichbleiben gegenüber dem Diskussionsgegner oder das Belegen von Behauptungen durch Fakten/ Statistiken betrifft, lagen seine Beiträge eindeutig über dem Durchschnitt hier und waren geradezu vorbildlich.

    Für die Löschung seiner Texte gibt es daher keine denkbare „Netiquette“-Begründung. – Dies ist offensichtlich die willkürliche Unterdrückung einer mißliebigen Stimme.

    Da ich es für sinnlos halte, bei den Zensoren gegen ihre Zensur zu protestieren, wende ich mich statt an die englische an die deutsche Redaktion:

    Liebe Redakteure von „Treffpunkt Europa“,

    stimmen Sie mit mir darin überein, daß die Löscherei des „New Federalist“ eines journalistischen Mediums unwürdig ist, das sich auf Werte demokratischer Debattenkultur berufen will?

    Stimmen Sie weiterhin mit mir darin überein, daß Proeuropäer, denen zu antieuropäischen Meinungsäußerungen nicht Besseres einfällt als sie zu unterdrücken, der europäischen Sache massiv schaden?

    Werden Sie sich bei Ihren englischen Partnerjournalisten dafür einsetzen, daß die zensierten Texte wiederhergestellt werden?

    Ich bitte um Stellungnahme.

    Freundliche Grüße, Alexander Peters

  • Europa braucht eine gemeinsame Sprache

    22. Juni 2016  17:53, von  Politico

    Der Artikel ist unscheinbar ein wichtiger Schritt hier im Forum in der Debatte nach der europäischen Sprache schlechthin. Als Alternative zur lingua franca Englisch und zum Multilinguismus (Eng, Fra, Deu) des Sprachregimes der EU wird in diesem Forum oftmals auf Esperanto bzw. Latein verwiesen. In der Tat wollte Peano das bereits eingeführte Vokabular des Lateinischen mit der rationalen Grammatik einer Plansprache verbinden.

    Falsch ist hingegen in diesem Artikel die Darstellung der historische Einordnung von „Latino sine flexione“ in der Interlinguistik.

    Peano hatte seine Sprache 1903 unter dem Namen „Latino sine flexione“ vorgestellt. Schon 1908 wurde er zum Direktor der „Academia pro Interlingua“ bestellt. Ursprünglich wurde der Begriff „Interlingua“ als Gattungsbegriff für internationale Plansprachen verwendet. Erst später wurde Interlingua zum Synonym für „Latino sine flexione“.

    1924 wurde in New York die International Auxiliary Language Association (IALA; deutsch: Internationale Hilfssprachengesellschaft) gegründet. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, die wissenschaftliche Basis für die Auswahl einer bestehenden Plansprache, darunter „Latino sine flexione“, bzw. die Fusion bereits bestehender Plansprachen zu schaffen. Nachdem diese wissenschaftliche Vereinigung keine der untersuchten Plansprachen für geeignet hielt bzw. die Vertreter der verschiedenen Plansprachen sich nicht auf eine gemeinsame Plansprache einigen konnten, beschloss die IALA 1934 selbst, eine eigene Plansprache zu entwickeln, die 1951 unter dem Namen Interlingua veröffentlicht wurde. Die Namensnutzung geschah mit Genehmigung der „Academia pro Interlingua“. Sprachhistorisch betrachtet ist somit Interlingua/IALA die anerkannte Weiterentwicklung von Peanos „Latino sine flexione“.

    Daher lohnt es sich, sich mit Interlingua/IALA zu befassen. Interlingua ist keineswegs im Sande verlaufen. Sie ist neben Esperanto die wichtigste internationale Plansprache und wird täglich zur internationalen Kommunikation genutzt. Interlingua knüpft an das lingustische Erbe der europäischen Sprachen an und kann zur Europäische Identität beitragen.

    Interlingua es un lingua complete perfecte pro communication international a causa de su vocabulario international e un grammatica totalmente regular – sin exceptiones. Centos de milliones comprende Interlingua a prime vista. Interlingua functiona in casa, in scholas, in officios - in omne locos, ubi on necessita communication sin frontieras. Il ha multe materiales – sur papiro e electronic: litteratura original o traducite, belletristic o professional, magazines o brochures, e-libros, sitos in Internet. Le avantages es numerose.

    Quellen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Interlingua

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Interlingua_(IALA)

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