• The Disunited Kingdom

    Heute, von  Jonas Botta

    Das Vereinigte Königreich hat sich per Referendum dazu entschieden, aus der Europäischen Union austreten... das ganze Königreich? Nein! Zwei Regionen haben vergangene Woche mehrheitlich für den Verbleib in der EU gestimmt: Nordirland und Schottland. Wird das Vereinigte Königreich nun nicht nur aus der europäischen Gemeinschaft austreten, sondern auch selbst auseinanderbrechen?

1 2 3 4 5 6 7 8 9 > ...

Nachrichten

... < 2 3 4 5 6 7 8 9 10 > ...

Letzter Kommentar

  • The Disunited Kingdom

    Heute 16:41, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Alexander Peters, auf der deutschen Ausgabe treffpunkteuropa.de gilt: Wir wünschen uns ausdrücklich einen regen Meinungsaustausch in den Kommentarspalten, wobei auch kontroverse Diskussionen und EU-kritische Standpunkte zu Wort kommen dürfen. Die Grenze ziehen wir bei menschenverachtenden, beleidigenden oder radikalen Äußerungen.

    Für die Redaktion des „The New Federalist“ können wir diesbezüglich nicht sprechen, da die Handhabung der Kommentarspalten den einzelnen Redaktionen obliegt.

    Als Redaktion von treffpunkteuropa.de wollen wir eine konstruktive Debattenkultur anregen & fördern, was der europäischen Sache nur nutzen kann.

    Mit besten Grüßen, Marcel Wollscheid Chefredakteur, treffpunkteuropa.de

  • The Disunited Kingdom

    Heute  16:07, von  Alexander Peters

    ZENSUR ?

    Dies ist kein Kommentar zu diesem Artikel – ich bitte den Autor um Entschuldigung.

    Dies ist eine allgemeine Anfrage an die Redaktion zur journalistischen Ethik dieser Seite und sie steht nur deshalb hier, weil ich außer der Kommentarspalte keinen Ort wüßte, wo ich sie leserschaftsöffentlich einstellen könnte.

    Der Grund meiner Anfrage ist die Zensur/ Diskussionsverfälschung, die offenbar im englischen Teil der Seite, im „The New Federalist“, stattfindet. Ein britischer EU-Gegner names „Iwantout“ berteiligte sich dort jahrelang eifrig mit Kommentaren an der Debatte. Diese Kommentare wurden offenbar von der englischen Redaktion reihenweise nachträglich entfernt.

    Hierfür zwei Beispiele:

    http://www.thenewfederalist.eu/brexit-a-danger-for-both-eu-and-the-uk http://www.thenewfederalist.eu/Should-we-fear-the-exit-of-a-European-Union-Member-State,05659

    Ständig wenden sich in diesen Beispielen andere Diskussionsteilnehmer gegen Iwantout - „Dear Iwantout“, „@Iwantout“ - aber von den Iwantout-Beiträgen, gegen die sie sich wenden, ist weit und breit nichts zu sehen. Das ganze ist geisterhaft wie ein „offizielles“ Archivphoto aus der Stalinzeit: Irgendein in Ungnade gefallener Funktionär ist nachträglich aus dem Bild einer Parteikonferenz herausretouschiert worden, doch sein Schatten oder seine Schuhspitze sind noch da.

    Iwantout war, wie gesagt, ein EU-Gegner und ich teilte seine Auffassungen nicht und habe mich oft mit ihm gestritten. Gleichwohl: Seine Beiträge waren völlig legitime Beiträge zu einer leidenschaftlichen, kontroversen, intelligenten Debatte. Was das Höflichbleiben gegenüber dem Diskussionsgegner oder das Belegen von Behauptungen durch Fakten/ Statistiken betrifft, lagen seine Beiträge eindeutig über dem Durchschnitt hier und waren geradezu vorbildlich.

    Für die Löschung seiner Texte gibt es daher keine denkbare „Netiquette“-Begründung. – Dies ist offensichtlich die willkürliche Unterdrückung einer mißliebigen Stimme.

    Da ich es für sinnlos halte, bei den Zensoren gegen ihre Zensur zu protestieren, wende ich mich statt an die englische an die deutsche Redaktion:

    Liebe Redakteure von „Treffpunkt Europa“,

    stimmen Sie mit mir darin überein, daß die Löscherei des „New Federalist“ eines journalistischen Mediums unwürdig ist, das sich auf Werte demokratischer Debattenkultur berufen will?

    Stimmen Sie weiterhin mit mir darin überein, daß Proeuropäer, denen zu antieuropäischen Meinungsäußerungen nicht Besseres einfällt als sie zu unterdrücken, der europäischen Sache massiv schaden?

    Werden Sie sich bei Ihren englischen Partnerjournalisten dafür einsetzen, daß die zensierten Texte wiederhergestellt werden?

    Ich bitte um Stellungnahme.

    Freundliche Grüße, Alexander Peters

  • Europa braucht eine gemeinsame Sprache

    22. Juni 2016  17:53, von  Politico

    Der Artikel ist unscheinbar ein wichtiger Schritt hier im Forum in der Debatte nach der europäischen Sprache schlechthin. Als Alternative zur lingua franca Englisch und zum Multilinguismus (Eng, Fra, Deu) des Sprachregimes der EU wird in diesem Forum oftmals auf Esperanto bzw. Latein verwiesen. In der Tat wollte Peano das bereits eingeführte Vokabular des Lateinischen mit der rationalen Grammatik einer Plansprache verbinden.

    Falsch ist hingegen in diesem Artikel die Darstellung der historische Einordnung von „Latino sine flexione“ in der Interlinguistik.

    Peano hatte seine Sprache 1903 unter dem Namen „Latino sine flexione“ vorgestellt. Schon 1908 wurde er zum Direktor der „Academia pro Interlingua“ bestellt. Ursprünglich wurde der Begriff „Interlingua“ als Gattungsbegriff für internationale Plansprachen verwendet. Erst später wurde Interlingua zum Synonym für „Latino sine flexione“.

    1924 wurde in New York die International Auxiliary Language Association (IALA; deutsch: Internationale Hilfssprachengesellschaft) gegründet. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, die wissenschaftliche Basis für die Auswahl einer bestehenden Plansprache, darunter „Latino sine flexione“, bzw. die Fusion bereits bestehender Plansprachen zu schaffen. Nachdem diese wissenschaftliche Vereinigung keine der untersuchten Plansprachen für geeignet hielt bzw. die Vertreter der verschiedenen Plansprachen sich nicht auf eine gemeinsame Plansprache einigen konnten, beschloss die IALA 1934 selbst, eine eigene Plansprache zu entwickeln, die 1951 unter dem Namen Interlingua veröffentlicht wurde. Die Namensnutzung geschah mit Genehmigung der „Academia pro Interlingua“. Sprachhistorisch betrachtet ist somit Interlingua/IALA die anerkannte Weiterentwicklung von Peanos „Latino sine flexione“.

    Daher lohnt es sich, sich mit Interlingua/IALA zu befassen. Interlingua ist keineswegs im Sande verlaufen. Sie ist neben Esperanto die wichtigste internationale Plansprache und wird täglich zur internationalen Kommunikation genutzt. Interlingua knüpft an das lingustische Erbe der europäischen Sprachen an und kann zur Europäische Identität beitragen.

    Interlingua es un lingua complete perfecte pro communication international a causa de su vocabulario international e un grammatica totalmente regular – sin exceptiones. Centos de milliones comprende Interlingua a prime vista. Interlingua functiona in casa, in scholas, in officios - in omne locos, ubi on necessita communication sin frontieras. Il ha multe materiales – sur papiro e electronic: litteratura original o traducite, belletristic o professional, magazines o brochures, e-libros, sitos in Internet. Le avantages es numerose.

    Quellen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Interlingua

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Interlingua_(IALA)

  • Ein europäischer Sozialstaat für die EU-Bürger

    12. Juni 2016  18:34, von  duodecim stellae

    Worauf ich eigentlich hinaus will: Derartige Meinungsäußerungen verleiten die deutsche Politik dazu, allen Ländern der Eurozone einen Weg aufzuzwingen, der wenn man in die wirtschaftliche Historie schaut, nicht funktionieren kann. Skandinavische Münzunion, Lateinische Münzunion haben alle bewiesen, was die österreichische Ökonomin Theresia Theurl einst feststellte „Alle Monetären Unionen, die keine vollständigen Politischen Unionen waren, blieben temporäre Arrangements. Sie lösten sich auf.“ Die aktuelle Politik versucht die Ungleichgewichte mit Provisorien und Krediten zu übertünchen, aber unter der Oberfläche baut sich weitere Spannung auf. Die nächste globale Finanzkrise wird der Euro nicht überleben, wenn er zuvor nicht durch politische Instabilität zu Fall gebracht wurde: Front National, 5Sterne, Syriza, Podemos... Es wird wirklich Zeit, dass sich die deutsche Politik bewegt, wenn eine Katastrophe verhindert werden soll.

    Und wenn der Euro schockartig auseinander bricht, glaube ich nicht das ein Stein auf dem anderen bleibt, dass meinte ich mit meinem Hinweis auf zukünftige Bedürftigkeit. Es könnte natürlich sein, dass sie bei Polizei und Militär beschäftigt sind, dann ist wohl auch im Worst-Case Bedarf für ihre Arbeitskraft.

  • Ein europäischer Sozialstaat für die EU-Bürger

    12. Juni 2016  11:27, von  duodecim stellae

    Sorry, dass sie jetzt die volle Wucht meiner Frustration abkriegten, aber ihr Kommentar war so grausam exemplarisch und schön, dass sie es ansprachen: „hätte ich hier nie gedacht“

    Ich hätte auch nie gedacht, dass ich irgendwann mal in den Kommentarspalten des Treffpunkts latent-nationalchauvinistische Thesen lesen müsste, wie sie vom Niveau her eher zu anderen deutschen Mainstreammedien passen:

    „dann sollen meine Lohnnebenkosten also den Opfern von Misswirtschaft in anderen EU-Staaten zugute kommen“

    Diese Aussage ist dermaßen ideologisch überfrachtet, es ist als hätten sie die gesamte Misere der Eurokrise, angefangen bei Schröders Agenda 2010 bis zur Griechenlandkrise, in einem Teilsatz auf den Punkt gebracht. Dafür müsste man ihnen fast schon ein Kompliment machen, wenn es denn nur eine Parodie gewesen wäre. Sie haben aber vergessen den Terminus „deutsches Steuergeld“ unterzubringen.

    Die Schlaubi-Schlumpf Attitüde und Arroganz, mit der manche deutschen Zeitgenossen sich über Europa und die Qualitäten der anderen Miteuropäer echauffieren ist der Grund, warum mir meine deutsche Staatsbürgerschaft mittlerweile peinlich geworden ist. Man korrigiert und gibt den Oberlehrer, obwohl schon für alle offensichtlich ist, dass man selbst nicht die geringste Ahnung hat wovon man spricht. Halten sie sich fest, aber die Lektüre der Bild oder Welt vermag niemanden für einen Doktortitel der Volkswirtschaftslehre zu qualifizieren.

    Auch sorry wegen dem Geizvorwurf, aber das Gebaren mancher „Deutschen“ erinnert doch sehr an einen paranoiden Kobold, der sein Goldtöpfchen beschützen will (Kobolde sind oft sehr einsame und unbeliebte Zeitgenossen). Viele vergessen dabei auch, dass die anderen Europäer auch für deutsche Schulden und Misswirtschaft haften müssten, aber für einen wahren Patrioten gibts sowas ja gar nicht: Kein BER, kein Abgasskandal, kein Hoeneß/Schwarzer, DFB-Skandal, Rentenlücke und demografische Katastrophe... Nein wir in Deutschland stehen wieder voll im Saft und sind unfehlbar, da kann sich jeder eine Scheibe von abschneiden, gell? Ich könnte auch als Baden-Württemberger sagen, dass ich nicht für Nord- oder Ostdeutsche Misswirtschaft haften möchte, aber das ist ein anderes Thema.

  • Ein europäischer Sozialstaat für die EU-Bürger

    10. Juni 2016  18:20, von  S. Cordes

    Liebe/r duodecim stellae,

    habe ich Ihre Gefühle verletzt, weil Sie in irgendeiner Weise von meinem Kommentar betroffen sind oder haben Sie generell etwas gegen abweichende Meinungen?

    Dass ich derart persönlich angegangen werde, hätte ich hier nicht gedacht. Das erwartet man ja eher aus der weniger weltoffenen Ecke. Apropos: Ihren ersten Absatz habe ich von dort schon öfter gelesen, allerdings nicht als Argument für mehr Transferleistungen, sondern gegen die Währungsunion. Aber das nur am Rande.

    Eins noch: den Zusammenhang von den mir unterstellten Eigenschaften Geiz und Ignoranz einerseits und meinem offenbar unausweichlichen Weg in die Bedürftigkeit andererseits müssen Sie mir unbedingt ausführlich erläutern. Der klingt nach einer guten Geschichte.

    Ich freue mich auf eine Antwort

    Mit freundlichen Grüßen

    S.Cordes

  • Ein europäischer Sozialstaat für die EU-Bürger

    7. Juni 2016  12:08, von  duodecim stellae

    Jeder Währungsraum, der über keine angemessenen Transfermechanismen verfügt, durch den ökonomische Ungleichgewichte abgefedert werden, wird zwangsläufig scheitern. Wer das leugnet ist entweder ein Lügner oder im Bereich Ökonomie vollkommen inkompetent. Wenn wir die Währungsunion nicht hätten, würden die flexiblen Wechselkurse für diesen Ausgleich sorgen.

    Bei einem gigantischen Währungsraum wie Euroland, käme ein Scheitern, ein unkontrollierter Kollaps, einer in der Menschheitsgeschichte nie dagewesenen Wirtschaftskatastrophe gleich. S. Cordes, sie sollten dem Sozialstaat nicht so ablehnend gegenüber stehen, weil sie schon sehr bald von ihm abhängig sein werden, aufgrund ihrer eigenen Ignoranz und ihres Geizes. Ist nur eine Feststellung.

  • Ein europäischer Sozialstaat für die EU-Bürger

    6. Juni 2016  20:54, von  S. Cordes

    Soso, dann sollen meine Lohnnebenkosten also den Opfern von Misswirtschaft in anderen EU-Staaten zugute kommen, damit diese die EU dann wieder töfte finden - kein Vorschlag, den ich unterstützen würde. Wir sollten endlich aufhören zu überlegen, wie man noch mehr Geld transferieren kann, und anfangen, die Staaten dazu zu bringen, die vereinbarten Regeln einzuhalten.

  • Esperanto: Der Traum einer gemeinsamen Sprache

    2. Juni 2016 13:55, von  Stéphanie-Fabienne Lacombe

    Vielen Dank liebe Leser für diese interessanten Ergänzungen und Vorschläge! Tatsächlich ist Esperanto mit einem wachsenden Sprecherkreis ein etablierter Ausdruck von Kultur geworden, der über das Konzept einer rein künstlichen Sprache bereits hinausgeht. Dass das Erlernen einer gemeinsamen Sprache nicht das Vernachlässigen der Erstsprache bedeutet, muss wohl erst noch verstanden werden... p.s. der Rechenfehler ist nun auch korrigiert.

  • Esperanto: Der Traum einer gemeinsamen Sprache

    29. Mai 2016  12:20, von  Louis v. Wunsch-Rolshoven

    Da Ihr Junge Europäische Föderalisten seid: Bisher unterstützt die EU-Kommission Esperanto noch nicht so besonders... :-( Es ist sogar so, dass die Kommission in ihren Broschüren über die Sprachensituation in Europa nicht einmal erwähnt, dass es auch Menschen in Europa gibt, die Esperanto sprechen, und sogar manche, für die Esperanto Muttersprache ist. Das ist etwas verblüffend, weil in Ungarn Esperanto als lebende Fremdsprache anerkannt ist. Dort ist Esperanto auch an den Hochschulen als Fremdsprachen-Nachweis zugelassen. So haben in den letzten fünfzehn Jahren in Ungarn über 35.000 Personen eine staatlich anerkannte Esperanto-Prüfung bestanden; http://www.nyak.hu/doc/statisztika.asp?strId=_43_ zeigt die Prüfungen; Google Translate kann das übersetzen. Esperanto liegt mit dem Französischen auf Platz drei bis vier in der Beliebtheit der Sprachen :-D

    Es ist auch schade, dass die EU-Kommission über Esperanto leider Dinge erzählt, die wohl eher falsch sind. Jedenfalls gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür. In einer „Rahmenstrategie für Mehrsprachigkeit“ wurde 2005 erklärt: „Das Verstehen anderer Kulturen wurzelt im Erlernen der entsprechenden Sprachen, die Ausdruck dieser Kulturen sind. Daher fördert die Kommission die Verwendung künstlicher Sprachen nicht, die per definitionem keine kulturellen Bezüge haben.“ http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52005DC0596&from=DE Dass Esperanto „keine kulturellen Bezüge“ habe, hat offensichtlich keinen Bezug zur Wirklichkeit... :)

    Der neueste Schlager der EU-Kommission in Sachen Esperanto sind Sätze wie „Hin und wieder werden Latein oder Esperanto als einzige, europaweite Sprache für die EU vorgeschlagen.“ http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-13-825_de.htm Wer soll das vorgeschlagen haben??? Esperanto soll nicht etwa „einzige“ Sprache sein, sondern die anderen Sprachen ergänzen. Außer der EU-Kommission glaubt auch wohl kaum einer Sätze wie: „Die Lehrerausbildung und der Sprachunterricht für fast 500 Millionen Europäerinnen und Europäer würden außerdem sehr viel Zeit und Geld kosten.“ Jeder weiß doch, dass Esperanto sehr viel schneller, also mit viel weniger Aufwand zu erlernen ist als andere Sprachen. Und die Sache käme auch ohne staatlichen Aufwand in Schwung, wenn man es nur unterstützen würde. Ungarn zahlt natürlich praktisch nichts für Esperanto-Unterricht - das lernen die Schüler selbständig oder in privaten Kursen. Der Abschluss lautet: „Mit ihrem Bekenntnis zur Mehrsprachigkeit macht sich die Europäische Kommission daher für Vielfalt statt für Einförmigkeit stark.“ Bekenntnis ja, Praxis eher nein. Wenn man weiß, wie viele EU-Dokumente zunächst und teilweise auf Dauer nur auf Englisch und Französisch vorliegen, wirkt dieser Satz nicht überzeugend.

    Könntet Ihr der EU-Kommission nicht mal nahebringen, dass eine solche Kommunikation langfristig die Glaubwürdigkeit der Kommission nicht wirklich verbessern wird?

  • Esperanto: Der Traum einer gemeinsamen Sprache

    29. Mai 2016  12:17, von  Louis v. Wunsch-Rolshoven

    Ein schöner Brief - danke sehr!

    Vielleicht noch ein paar Ergänzungen zum breiten Spektrum der Esperanto-Anwendung und der Lern-Angebote heute:
    - Bei Duolingo haben in den letzten 12 Monaten über 400.000 Lerner mit dem Esperanto-Kurs begonnen; mehr als tausend am Tag. https://www.duolingo.com/course/eo/en/Learn-Esperanto-Online
    - So ziemlich jede kostenlose Sprachlernseite mit zumindest 25 Sprachen hat heute auch Esperanto im Angebot; bei youtube gibt es Lernvideos. Spezialisiert auf Esperanto ist lernu.net.
    - Die Zeitschrift „Le Monde Diplomatique“ kommt seit 2002 auch in Esperanto heraus, http://eo.mondediplo.com/
    - Die chinesische Regierung veröffentlicht praktisch täglich Nachrichten in Esperanto, seit 2001, http://esperanto.china.org.cn/
    - Die katholische Kirche hat Esperanto 1990 als liturgische Sprache anerkannt.
    - Das Esperanto-PEN-Zentrum ist bei PEN International, seit zwei Jahrzehnten. Insgesamt sind bisher etwa 10.000 Esperanto-Bücher erschienen, jährlich nimmt z. B. der Buchversand des Esperanto-Weltbundes etwa 120 weitere ins Angebot auf.
    - Es gibt ein Esperanto-Radio „Muzaiko“, http://muzaiko.info/ , und ein Esperanto-Fernsehen (abrufbare Sendungen), https://esperanto-tv.com/
    - Mal als Beispiel zwei Playlists von Esperanto-Musik bei youtube, https://www.youtube.com/watch?v=Nw6V49hlx98&list=PLr4aASl-hp9Jxrczx0eTATw0U2gJ9XMJX und https://www.youtube.com/watch?v=4nH-j_ZEVGg&list=PL747931DF726CCBC7
    - Und natürlich gibt es Esperanto auch bei Facebook (etwa 250.000 Nutzer geben Esperanto an), bei Google Translate, als Sprache für Mozilla Firefox, für Linux und viele andere Programme.

  • Esperanto: Der Traum einer gemeinsamen Sprache

    29. Mai 2016  11:27, von  Ulrich Matthias

    Danke, Frau Lacombe, für diesen schönen, treffenden Artikel. Lediglich ein winziges Detail ist nicht ganz korrekt: Seit 1887 sind nicht „rund 140 Jahre“, sondern nur knapp 130 Jahre vergangen.

  • Esperanto: Der Traum einer gemeinsamen Sprache

    29. Mai 2016  08:25, von  Helmut

    Ich selber bin auch einer der erwähnten Esperanto-Muttersprachler. Ich bin von meinen Eltern ganz im Geiste der Vörlkerverständigung erzogen worden. Esperanto hat mir im Leben viel Nutzen durch zahelreiche Kontakte gebracht, auch wenn man das nicht in € quantifizieren kann.

  • Nein zum Burka-Verbot!

    25. Mai 2016  15:35, von  Weyerer

    Ich meine wir haben ein Vermummungsverbot. Nach all dem Terror sollte man das auch stärker überwachen. Falls sich Menschen unkenntlich machen möchten, gern. Mit Nylonstrumpf, runtergezogener Mütze oder Burka. Gern aber bitte nur in den eigenen vier Wänden. In Deutschland und anderen nichtislamischen Ländern ist es einfach unpassend. Man kann ja auch nicht Alles mit der Religionfreiheit erklären. Sonst müssen wir wohl Möglich auch noch einen heiligen Krieg hin nehmen. Also ganz klar. Wer meint in der Öffentlichkeit seine Vollverschleierung ausleben zu müssen, sollte es in dem Land machen wo das „Normal“ ist.

  • Blaues Auge für die Pro-Europäer

    24. Mai 2016  19:25, von  Joachim

    Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Rechtspopulisten und den Pro-Europäern. Die Rechtspopulisten gehen für ihre Gesinnung auf die Strasse und bekommen mitunter große mediale Aufmerksamkeit. Man denke an die Pegida-Demonstrationen in Dresden, bei denen zeitweise bis zu 25.000 Menschen auf die Strasse gingen. Den Begriff Pegida kennt mittlerweile fast jeder. Wäre es nicht wünschenswert, dass man mal genauso viele Menschen auf der Strasse sieht, die die Europaflagge schwenken und für Europa demonstrieren?

    Ich selbst bin vor einigen Monaten Mitglied der Europa-Union geworden, weil mir Europa am Herzen liegt. Wenn ich dies nun innerhalb meines Freundes-, Bekannten-, Verwandten- oder Kollegenkreis erwähne, sehe ich nur Fragezeichen in den Gesichtern oder bekomme die Frage gestellt: „Was ist denn das?“ Meiner Meinung nach sind pro-europäische Verbände wie Europa-Union oder JEF in den Medien viel zu wenig präsent und in breiten Schichten der Gesellschaft nahezu unbekannt.

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    18. Mai 2016 23:05, von  Marcel Wollscheid

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser, aufgrund wiederholter Beleidigungen und rassistischer Schmähungen sehen wir uns gewzungen, Kommentare unter diesem Beitrag zu löschen und ab sofort nur noch unter vorheriger Prüfung freizugeben. Wir wünschen uns auf treffpunkteuropa.de eine sachliche Diskussionskultur. Mit besten Grüßen im Namen der Redaktion, Marcel Wollscheid

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    18. Mai 2016  22:45, von  Masis

    Was immer auch Monte getan hat, hat er gut getan!!!

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    18. Mai 2016  22:32, von  Nariman Jabbarli

    Die Wörter von @Frieden sind so ein Schwachsinn, dass kein normaler Mensch wird es ernst nehmen. Der Herr, der hinter dem Namen @Frieden steckt, Sie sind geistig Krank. Das ist kein Schimpfwort, das ist eine Diagnose. Ich bin Arzt, und kann genau sagen, Sie haben psychische Probleme.

    Apropos Terroristen und Monte Melikonyan. Monte war ein International gesuchter TERRORIST. Seine Terrorgruppe ASALA hat viele Menschen getötet, darunter viele Christen. Seine Terrororganisation hat viele Terrorakte in Frankreich, Österreich, Griechenland, Spanien sogar Deutschland u.s.w. gemacht. Und das ist Nationalheld von Armenien...

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    18. Mai 2016  21:24, von  Frieden

    Monte hat eure Islamistische Armee damals Platt gemacht, kann verstehen warum du sauer bist und falsche Behauptungen machst. :)))

    P.S Eure Blitzkrieg versuch „Rückeroberung von Karabach“ Anfang April 2016 war wohl eine Lachnummer, habt ja wieder mal voll aufs Maul bekommen.

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    18. Mai 2016  20:28, von  Frieden

    Ach komm erzähl kein scheiss! Jeder auf der Welt weiß spätestens nach Syrien krieg wie Ihr Islamisten drauf sein! Enthauptung und Massenmorde die jetzt immer noch täglich stattfinden!

1 2 3 4 5 6 7 8 >