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Letzter Kommentar

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    16. Mai 2016  00:35, von  Kubra Aliyeva

    Ich bedanke mich sehr an Herr Shayan Aliyev und Herrn Gerhard Schminke. Was ihr geschrieben habt, kann jeden von 0 bis 10 informieren. Um einen Beitrag richtig zu erfassen braucht man viel Erfahrung aus der Historie über einem Land. Philip tut mir Leid aber du musst dich wirklich mit diesem Thema auseinandersetzen in dem du die Hostorie von Bergkarabach einmal blätterst und dir die Kriegsablauf zwischen Aserbaidschan und Armenien auch anguckst. Sehr einfach kannst du es dir bei Youtube angucken. Es gibt sehr viele Videos in dem es sich um die Geschichte Aserbaidschan handelt. Bitte schau dir die Videos von Chodjali an. So kannst du dich am besten informieren! Gruß Kübra

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    15. Mai 2016  18:01, von  Shayan Aliyev

    Das ist eine ganz glatte Lüge. Ich kann Videos von Youtube zeigen, wo Armenier ganz ungestört mitten im Baku rumlaufen und sich auch als Armenier zu erkennen geben und sie ganz normal wie jeder andere auch behandelt werden. Das selbe ist in Armenien undenkbar. Darüber hinaus leben auch sehr viele Armenier im ASERBAIDSCHANISCH Teil Irans, also im Nordiran wo zu 99 % NUR Aserbaidschaner leben und die Armenier haben ihre eigenen Schulen was den Aserbaidschanern zum Beispiel im Iran verweigert wird und trotzdem beschwert sich niemand. Armenier sind einfach ein undankbares und hinterhältiges Volk das immer nette Menschen in den Rücken sticht.

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    15. Mai 2016  16:22, von  Philip

    Wenn es so etwas wie historische Gerechtigkeit geben würde, so könnten Armenier noch weit grössere Gebietsansprüche geltend machen. Oder wie sieht es mit Reparationszahlungen für während dem Genozid gestohlenen Besitztümer aus (es gibt nicht wenige davon in Istanbul und weiteren Städten der heutigen Türkei aber auch in Nachitschewan (heute ebenfalls ,völkerrechtlich, zu Azerbaidschan gehörend). Sie schreiben über ein Land das sie nicht besonders gut zu kennen scheinen. Gleichzeitig studieren und leben sie in einem Land an dessen Volk ein ähnliches Verbrechen begangen wurde. Im Gegensatz zum Völkermord an den Armeniern wurde aber derjenige an den Juden aufgearbeitet und zumindest versucht einen Teil Wiedergutmachung zu leisten. Die Türkei und deren Bruderstaat Azerbaidschan (übrigens von den für den Völkermord verantwortlichen Jungtürken höchstselbst gegründeten Staat) könnten sich diesbezüglich ein Beispiel an Deutschland nehmen.

    Die Armenier wollen endlich in Frieden leben können. Frei von türkischer Unterdrückung und Hetze. Iveta wollte dies mit der Fahne der Republik Karabach zum Ausdruck bringen. Die von türkischer und azerischer Seite betriebene wirtschaftspolitische Blokade und die krasse institutionalisierte Anti-Armenier Hetze sprechen leider eine andere Sprache. Wenn Sie in Yerevan rumlaufen, werden sie nicht selten Touristen türkisch/azerisch sprechen hören. Der umgekehrte Fall in Baku undenkbar, leider.

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    15. Mai 2016  16:17, von  Shayan Aliyev

    Lieber Tobias, als ein Aserbaidschaner möchte ich dir recht herzlich danken. Was Philip schreibt stimmt so nicht ganz. Natürlich bilden die Armenier heute die Mehrheit, aber nur weil die Aserbaidschaner Ende der 80-iger, Anfang der 90-iger mit unvorstellbarer Gewalt wie sie selbst der Bosnien-Krieg nicht gesehen hat von den Armeniern vertrieben worden sind. Es passierten Massaker wie im Dorf Xocali (zu deusch chodschali) hier ein Link den du dir gerne durchlesen kannst. https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Chodschali Das Argument wonach immer Zwei Schuld an einem Streit oder Konflikt tragen trifft hier nicht zu. Die ersten toten waren Aserbaidschaner. Es kam zu Vergewaltigungen an 90 jährigen Frauen und 4 jährigen Mädchen durch armenische Paramilitärs. Du als Deutscher kannst dir diese Grausamkeit wahrscheinlich nicht mal in deinen schlimmsten Träumen vorstellen. Danke nochmal. PS: Philip ist ganz sicher ein Fake-Name für einen Armenier, denn „azerisch“ verwenden nur Armenier. Ich finde es schade wenn man nicht den Schneid hat mit seinem echten Namen zu schreiben. Ich könnte auch noch mehr schreiben wie zum beispiel das aserbaidschanische kinder von armenischen soldaten zum sex mit hunden gezwungen wurden aber das würde man mir wohl nicht glauben und propaganda nennen. ich belasse es jetzt erstmal hierbei.

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    15. Mai 2016 14:26, von  Tobias Gerhard Schminke

    Lieber Philip! Danke für den Diskussionsbeitrag. Ich habe mich an einer Stelle unklar ausgedrückt. Tatsächlich sind die meisten Menschen in Bergkarabach Armenier. Den entsprechenden Satz (Armenien und die armenische Bevölkerung in Bergkarabach kontrollieren das Gebiet völkerrechtswidrig) habe ich angepasst. Danke für den Hinweis, Tobias

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    15. Mai 2016  10:13, von  Philip

    Sehr geehrter Herr Schminke. Ich glaube Sie haben sich defintiv zuwenig mit diesem Konflikt im Kaukasus auseinandergesetzt. Es ist keine armenische ,Minderheit’ die Berg Karabach/Arzach ,besetzt’ hält. Ganz im Gegenteil. Als Stalin die Region willkürlich der azerischen SR einverleibte waren über 90 % der Bevölkerung Karabachs Armenier. Während der Sovietzeit hatte Nagorni Karabach immer einen Autonomiestatus. Gegen Ende der Sovietunion stimmten die Bewohner Berg Karabachs für ein Ausscheiden aus der Azerischen SR (übrigens konform des damals geltenden sowietischen Rechts). Daraufhin kam es zu Progromen an den Armeniern in Sumgait und Baku und Azerbaidschan startete Miltäroperationen in Karabach. Den Krieg verlor Aserbaidschan. Die Armenier Karabachs nahmen daraufhin umliegendes Gebiet als Pufferzone zwecks Sicherheit vor azerischen Angriffen ein. Aus dieser Pufferzone stammen übrigens der grosse Teil der azerischen Flüchtlinge.

    Sie beziehen sich auf das Völkerrecht. Verschweigen aber dass darin auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker seinen wichtigen Platz hat! Oder sehen Sie Kosovo auch noch als Teil Serbiens?

  • ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    14. Mai 2016  22:31, von  Paul

    Vielleicht ist es auch die richtige Zeit. Wie du bereits erwähnt hast, ist der Konflikt kaum richtig bekannt. Provokationen haben aber gezeigt, dass sie Debatten beflügeln.

    Kunst ist, meiner Meinung nach, der Weg, falls eine politische Diskussion nicht weiterkommt. Und bei Bergkarabach stimmt das gleich doppelt, wenn man bedenkt, dass der Konflikt so alt ist, wie Armenien und Aserbaidschan in dieser Form existieren.

  • Jugendorganisationen wollen EU-Spitzenkandidatur retten

    14. Mai 2016  17:18, von  Michael Vogtmann

    Erstmal: Daumen hoch für die Aktion! Weiter so!

    An jeden einzelnen: Nur Petition unterschreiben reicht nicht, versucht auch im Umfeld Leute zu mobilisieren. Schreibt den Parlamentariern. Auch wenn alle JU, Jusos, JuLi, JuGrü die Petition unterschreiben, die EU-Parlamentarier samt Staff, allein schon dadurch müssten eigentlich einige Tausend Stimmen zusammen kommen.

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    9. Mai 2016  16:09, von  Jamilbay Zeynalzade

    My name is Jamilbay Zeynalzade,student of Azerbaijan State Oil and Industry University,at the same time as a young worker, advocacy officer of Aran Humanitarian Regional Development Organization(NGO)in Central Area of Azerbaijan.The AranHRDO details is:e-mail;aranrasim@gmail.com.phone:+994 22336 3300,

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    8. Mai 2016  22:36, von  Alex

    Lieber Marcel Wollscheid, besten Dank für die Klarstellung. Meiner Erinnerung nach zogen sich die Kämpfer um Girkin 2014 aus Kramatorsk und Slawiansk nach Donezk zurück. Kramatorsk ist wohl heute das Verwaltungszentrum der Oblast Donezk, da Donezk selbst ja von den Separatisten gehalten wird. Ich selbst kenne die ländliche Südukraine (Oblast Cherson) recht gut aus eigener Anschauung. Mein letzter Besuch datiert von 2013. Damals war das Land arm, aber die Bevölkerung kam irgendwie durch. Wie sieht es heute aus? Die Landbevölkerung schafft es immer noch, zu überleben aber das Leben ist deutlich härter geworden. Ich hätte 2013 nicht erwartet, wie negativ sich das Land entwickeln würde. Alles Gute, Alex

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    8. Mai 2016 21:09, von  Marcel Wollscheid

    Lieber Alex, zum Ablauf der Ereignisse: Kramatorsk wurde 2014 von Separatisten eingenommen, woraufhin die ukrainische Regierung eine Gegenoffensive startete und die Stadt zurückeroberte. Sie war daraufhin ein Hauptquartier der ukrainischen Streitkräfte in der Ostukraine und wurde 2015 mutmaßlich vom Separatisten-Gebiet aus mit Raketen beschossen, siehe dazu diese Berichte: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-tote-bei-raketenangriff-auf-kramatorsk-a-1017721.html / http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-kaempfe-mit-prorussischen-separatisten-in-kramatorsk-a-967437.html Beste Grüße, Marcel Wollscheid

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    8. Mai 2016  02:25, von  duodecim stellae

    Jenzi, sorry nicht persönlich nehmen, aber ich finde ihren Kommentar ziemlich wirr und ich verstehe ihn auch nicht. Ist etwas an mir vorüber gegangen, oder gab es die letzten 10 Jahre irgendwelche Konzentrationslager in der Ukraine in denen religiöse Minderheiten oder ethnische Russen Massenhaft in Tötungsfabriken vernichtet wurden? Oder hat die Ukraine im letzten Jahrzehnt diverse Angriffskriege gegen seine Nachbarn begonnen: Russland, Moldawien, Polen, Slowakei etc.? Oder gar einen Dritten Weltkrieg begonnen? Wovon reden sie eigentlich?

    Und soweit ich weiß hat die BRD nach dem Krieg einen Arsch voll finanzieller Hilfe durch ehemalige Feinde bekommen. Auch Griechenland hat der BRD großzügig Schulden erlassen. Aber was ist schon der Holocaust und der zweite Weltkrieg im Vergleich zu dem Verbrechen seinen Staatshaushalt schlecht geführt zu haben... sorry ich schweife ab.

    Natürlich gibt es in der Ukraine Neonazis und natürlich hat der ukrainische Nationalismus davor gescheut die Verbrechen ukrainischer Nazis während des zweiten Weltkriegs bis heute aufzuarbeiten. Aber abgesehen von der BRD hat kein Staat die Verbrechen im Namen der eigenen Nation gründlich aufgearbeitet, auch nicht die DDR. Das hat der Nationalismus so an sich, die dümmste Ideologie, die je erfunden wurde. Er beschäftigt sich nicht mit den Milliarden an Menschenleben die er vernichtet hat, denn die Nation ist per Definition immer gut und kann deshalb nicht zu etwas schlechtem führen. Außerdem rechtsradikale gibt es auch in Frankreich, Deutschland und Ko, werden alle gesponsert von Putin, der sich in der Ukraine als Antifaschist generiert. „Antifa-Putin“ sponsert Naziparteien in der EU?

    Jedenfalls kann sich die Europäische Union nicht leisten die Ukraine als destabilisierten Unruheherd vor der eigenen Haustür in das totale Chaos abgleiten zu lassen, weil Amerikaner und Russen wieder Kalter Krieg spielen wollen. Es ist noch nicht mal eine Frage der Moral, sondern der knallharten Geopolitik und eigenen europäischen Interessen. Instabilität in unmittelbarer Nähe ist gefährlich.

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    7. Mai 2016  23:43, von  Alex

    „Die ukrainische Stadt Kramatorsk ist im Westen Europas vor allem dafür bekannt, dass sie 2014 von prorussischen Separatisten belagert wurde.“ Das stimmt meiner Erinnerung nach nicht. Die Stadt war ein Zentrum der Separatisten und wurde von der ukrainischen Armee belagert. Gewiss möchte ein Teil der Bevölkerung schnellstens eine Annäherung an die EU, ein anderer Teil möchte dies aber auf keinen Fall. Das ist ja gerade das Problem mit der Ukraine.

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    7. Mai 2016  13:13, von  jenzi

    Muss man die Ukraine wirklich finanziell unterstützen ? Wäre es nicht besser, es gäbe dort die gleiche Zäzur wie in Deutschland 1945, denn erst 1945 wurde der latent im Volksgeist bis dahin vorhandene Nationalismus und auch Faschismus (zumindest für 70 Jahre bis zur afd) ausgerottet.

    Der alte Geist in der Ukraine, den man mit dem Majdan ausrotten wollte, der besteht nach wie vor.

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    7. Mai 2016  11:41, von  duodecim stellae

    Es ist aber ein sehr, sehr, seeeeeehhhhr weiter Weg. Vor allem müssen wir darauf achten, dass wenn er zurückgelegt ist noch eine Europäische Union existiert! Wir sind nicht mal innerhalb der Eurozone mit Griechenland solidarisch, aber machen in der Ukraine einen auf Weltretter. Mit Realität hat das alles wenig zu tun. In der aktuellen Situation bindet man sich keine Ukraine ans Bein (viermal so groß wie Griechenland aber genauso insolvent, politisches Nationalismusrisiko wie in Ungarn/Polen und außerdem tobt ein Krieg). Selbstverständlich muss man die Ukraine finanziell großzügig und beim Aufbau von Strukturen unterstützen, aber alles im Rahmen guter Nachbarschaftspolitik ohne dabei von Mitgliedschaft zu schwadronieren, weil das nur Hoffnungen bei den Ukrainern weckt, die am Ende nur enttäuscht werden.

  • Reden statt bashen, berichten statt hetzen

    22. April 2016  21:12, von  duodecim stellae

    Danke mit dem Link zu Augsteins Kommentar. Er las sich wirklich sehr gut. Augstein hat mit allem recht! Sorry, ich habe genug polnische Verwandtschaft und genug Osteuropäer im Freundeskreis, um zu einem ähnlichen Schluss zu kommen. Ein Bekannter aus der Slowakei hat mir auch mal voller Stolz erzählt, dass es in der Slowakei keine Radwege gibt (als wären Radwege ein Beweis für die Dekadenz des Westens und den Verfall des Abendlandes) und dass er die Gesellschaftspolitik von Putin schätzt. Im Bezug auf Polen ist der Vergleich mit Putin auch sehr treffend und empört den fanatischen Russenhasser Kaczynski natürlich sehr. Genau deshalb ist der Vergleich auch gelungen, weil man diesen mittelalterlichen Nationalisten ein Spiegelbild vorhält, dass sie eben nicht sehen wollen. Vielleicht spricht da der Osteuropäer in mir, aber ich glaube nicht dass man Betonköpfe mit sanfter Diplomatie von ihrer Sache abringen kann. Sowas interpretieren die nur als Schwäche, da hilft nur eine klare Ansage die auch gern beleidigend wirken darf, damit sie einen Eindruck hinterlässt. Natürlich gibt es auch in Osteuropa viele vernünftige, sachliche Menschen mit gesundem Verstand, aber leider gibt es viel zu viele mit einem schrägen Nationalkomplex, mit denen kein Europa zu machen ist. Leider beobachte ich, dass in den letzen Jahren nicht der Osten vom Westen gelernt hat, sondern dass der fanatische nationalistische Schwachsinn zusehends auf den Westen übergreift und auch da spricht der Osteuropäer aus mir: weite Teile der westlichen, aufgeklärten und liberalen Bildungsbürger bestehen leider aus unwehrhaften Konsensweicheiern die radikalen Persönlichkeiten wie Kaczynski und Putin nichts entgegensetzen können.

  • Sichere Herkunftsstaaten: Mazedonien

    22. April 2016  19:35, von  duodecim stellae

    Viele wissen nicht dass die Amtsprache der EJR Mazedonien, also die südslawische Sprache die gemeinhin als Mazedonisch bezeichnet wird im Prinzip ein Dialekt des Bulgarischen ist. Sie unterscheidet sich wie Bulgarisch von dem sonstigen Jugoslawisch, also dem Serbo-Kroatischen, der Serben, Kroaten und Bosniaken. Tatsächlich haben viele „Mazedonier“ Verwandschaft in Bulgarien und seit Bulgarien Mitglied der Europäischen Union geworden ist haben viele Bürger Mazedoniens (über den Verwandtennachweis) sich bulgarische Pässe besorgt, da sie damit auch EU-Bürger werden und somit in der gesamten Union arbeiten und sich niederlassen können. Ähnliches ist auch bei Rumänien und Moldawien zu beobachten.

  • Clinton vs. Trump: Duell der Weltansichten

    14. April 2016  11:13, von  Marco Geiger

    Habe mich gefreut diesen Artikel zu lesen - solche Vergleiche sind äusserst interessant, werden jedoch nur selten durch die etablierten Medien aufgegriffen. Daher ist es schade, dass der Artikel sehr oberflächlich ausfällt und kaum politisches Hintergrundwissen vorhanden zu sein scheint (z.B betreffend Tätigkeiten der NATO, TPP/TTIP, Ziele geopolitischer Interventionen, politische Bedeutung Europa’s für die USA, etc).

    Das Fazit des Artikels liest sich als simples Clinton = gut, Trump = schlecht. Weniger Voreingenommenheit und mehr journalistische Neutralität, würden dem Inhalt des Artikels gut tun. Das durchaus brisante Thema Interventionspolitik, welches auf Europa grosse Auswirkungen hat (siehe Flüchtingskatastrophe), wird von der Journalistin völlig ausgelassen. Während Clinton offen Interventionskriege und erzwungene Transitionen in souveränen Ländern unterstützt, spricht sich Trump gegen diese brutale Form des modernen Imperialismus aus.

    Als Journalist dürfte man durchaus auch die aktuelle und agressive NATO-Expansionen, sowie die Folgen dieser sogenannten transatlantischen Beziehungen hinterfragen - welche Europa mehr und mehr zu Gunsten von US-Interessen isolieren. Die „isolationistische Haltung“ wird es nicht erst unter Trump geben, nein, wir haben diese negative Haltung bereits jetzt in Europa. Unter Clinton wird wohl die selbe desaströse Europa-Politik weitergeführt.

    Ich bin alles andere als ein „Trump-Supporter“, wünschte mir aber eine ausgeglicherene Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen in den USA.

  • Anschlag auf die Europäische Zivilisation

    10. April 2016  18:22, von  Michael Vogtmann

    Danke für den interessanten Beitrag!

  • Sichere Herkunftsstaaten: Bosnien und Herzegowina

    6. April 2016  09:42, von  Winfried Gburek

    Wer von Bosnien und Herzegowina als sicheres Herkunftsland spricht, weiß nicht wovon er spricht und zielt nur auf ganz besondere Interessen. Welche auch immer. In diesem Zusammenhang empfehle ich das aktuelle Buch „Liebe.Macht.Erfinderisch. - Enthüllungen“, mit Bischof Dr. Franjo Komarica. Erschienen bei epubli.de, Berlin. Hier werden die Wahrheiten der Zusammenhänge klar benannt.

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