• Die EU in einer unsicheren Welt

    Gestern, von  Christian Gonder

    Im Juni hat das Warten ein Ende. Dann veröffentlicht die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini die Neufassung der Europäischen Sicherheitsstrategie. Kurz davor veranstaltet das Dahrendorf Forum ein Symposium unter dem Titel „Europe and the World - Global Insecurity and Power Shifts“. Der Name ist Programm. Denn eines ist allen Experten schon am ersten Tag klar: nichts ist mehr so wie es einmal war - weder in Europa noch in der Welt.

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Letzter Kommentar

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    8. Mai 2016  02:25, von  duodecim stellae

    Jenzi, sorry nicht persönlich nehmen, aber ich finde ihren Kommentar ziemlich wirr und ich verstehe ihn auch nicht. Ist etwas an mir vorüber gegangen, oder gab es die letzten 10 Jahre irgendwelche Konzentrationslager in der Ukraine in denen religiöse Minderheiten oder ethnische Russen Massenhaft in Tötungsfabriken vernichtet wurden? Oder hat die Ukraine im letzten Jahrzehnt diverse Angriffskriege gegen seine Nachbarn begonnen: Russland, Moldawien, Polen, Slowakei etc.? Oder gar einen Dritten Weltkrieg begonnen? Wovon reden sie eigentlich?

    Und soweit ich weiß hat die BRD nach dem Krieg einen Arsch voll finanzieller Hilfe durch ehemalige Feinde bekommen. Auch Griechenland hat der BRD großzügig Schulden erlassen. Aber was ist schon der Holocaust und der zweite Weltkrieg im Vergleich zu dem Verbrechen seinen Staatshaushalt schlecht geführt zu haben... sorry ich schweife ab.

    Natürlich gibt es in der Ukraine Neonazis und natürlich hat der ukrainische Nationalismus davor gescheut die Verbrechen ukrainischer Nazis während des zweiten Weltkriegs bis heute aufzuarbeiten. Aber abgesehen von der BRD hat kein Staat die Verbrechen im Namen der eigenen Nation gründlich aufgearbeitet, auch nicht die DDR. Das hat der Nationalismus so an sich, die dümmste Ideologie, die je erfunden wurde. Er beschäftigt sich nicht mit den Milliarden an Menschenleben die er vernichtet hat, denn die Nation ist per Definition immer gut und kann deshalb nicht zu etwas schlechtem führen. Außerdem rechtsradikale gibt es auch in Frankreich, Deutschland und Ko, werden alle gesponsert von Putin, der sich in der Ukraine als Antifaschist generiert. „Antifa-Putin“ sponsert Naziparteien in der EU?

    Jedenfalls kann sich die Europäische Union nicht leisten die Ukraine als destabilisierten Unruheherd vor der eigenen Haustür in das totale Chaos abgleiten zu lassen, weil Amerikaner und Russen wieder Kalter Krieg spielen wollen. Es ist noch nicht mal eine Frage der Moral, sondern der knallharten Geopolitik und eigenen europäischen Interessen. Instabilität in unmittelbarer Nähe ist gefährlich.

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    7. Mai 2016  23:43, von  Alex

    „Die ukrainische Stadt Kramatorsk ist im Westen Europas vor allem dafür bekannt, dass sie 2014 von prorussischen Separatisten belagert wurde.“ Das stimmt meiner Erinnerung nach nicht. Die Stadt war ein Zentrum der Separatisten und wurde von der ukrainischen Armee belagert. Gewiss möchte ein Teil der Bevölkerung schnellstens eine Annäherung an die EU, ein anderer Teil möchte dies aber auf keinen Fall. Das ist ja gerade das Problem mit der Ukraine.

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    7. Mai 2016  13:13, von  jenzi

    Muss man die Ukraine wirklich finanziell unterstützen ? Wäre es nicht besser, es gäbe dort die gleiche Zäzur wie in Deutschland 1945, denn erst 1945 wurde der latent im Volksgeist bis dahin vorhandene Nationalismus und auch Faschismus (zumindest für 70 Jahre bis zur afd) ausgerottet.

    Der alte Geist in der Ukraine, den man mit dem Majdan ausrotten wollte, der besteht nach wie vor.

  • Ukraine: Auf dem Weg in die Europäische Union

    7. Mai 2016  11:41, von  duodecim stellae

    Es ist aber ein sehr, sehr, seeeeeehhhhr weiter Weg. Vor allem müssen wir darauf achten, dass wenn er zurückgelegt ist noch eine Europäische Union existiert! Wir sind nicht mal innerhalb der Eurozone mit Griechenland solidarisch, aber machen in der Ukraine einen auf Weltretter. Mit Realität hat das alles wenig zu tun. In der aktuellen Situation bindet man sich keine Ukraine ans Bein (viermal so groß wie Griechenland aber genauso insolvent, politisches Nationalismusrisiko wie in Ungarn/Polen und außerdem tobt ein Krieg). Selbstverständlich muss man die Ukraine finanziell großzügig und beim Aufbau von Strukturen unterstützen, aber alles im Rahmen guter Nachbarschaftspolitik ohne dabei von Mitgliedschaft zu schwadronieren, weil das nur Hoffnungen bei den Ukrainern weckt, die am Ende nur enttäuscht werden.

  • Reden statt bashen, berichten statt hetzen

    22. April 2016  21:12, von  duodecim stellae

    Danke mit dem Link zu Augsteins Kommentar. Er las sich wirklich sehr gut. Augstein hat mit allem recht! Sorry, ich habe genug polnische Verwandtschaft und genug Osteuropäer im Freundeskreis, um zu einem ähnlichen Schluss zu kommen. Ein Bekannter aus der Slowakei hat mir auch mal voller Stolz erzählt, dass es in der Slowakei keine Radwege gibt (als wären Radwege ein Beweis für die Dekadenz des Westens und den Verfall des Abendlandes) und dass er die Gesellschaftspolitik von Putin schätzt. Im Bezug auf Polen ist der Vergleich mit Putin auch sehr treffend und empört den fanatischen Russenhasser Kaczynski natürlich sehr. Genau deshalb ist der Vergleich auch gelungen, weil man diesen mittelalterlichen Nationalisten ein Spiegelbild vorhält, dass sie eben nicht sehen wollen. Vielleicht spricht da der Osteuropäer in mir, aber ich glaube nicht dass man Betonköpfe mit sanfter Diplomatie von ihrer Sache abringen kann. Sowas interpretieren die nur als Schwäche, da hilft nur eine klare Ansage die auch gern beleidigend wirken darf, damit sie einen Eindruck hinterlässt. Natürlich gibt es auch in Osteuropa viele vernünftige, sachliche Menschen mit gesundem Verstand, aber leider gibt es viel zu viele mit einem schrägen Nationalkomplex, mit denen kein Europa zu machen ist. Leider beobachte ich, dass in den letzen Jahren nicht der Osten vom Westen gelernt hat, sondern dass der fanatische nationalistische Schwachsinn zusehends auf den Westen übergreift und auch da spricht der Osteuropäer aus mir: weite Teile der westlichen, aufgeklärten und liberalen Bildungsbürger bestehen leider aus unwehrhaften Konsensweicheiern die radikalen Persönlichkeiten wie Kaczynski und Putin nichts entgegensetzen können.

  • Sichere Herkunftsstaaten: Mazedonien

    22. April 2016  19:35, von  duodecim stellae

    Viele wissen nicht dass die Amtsprache der EJR Mazedonien, also die südslawische Sprache die gemeinhin als Mazedonisch bezeichnet wird im Prinzip ein Dialekt des Bulgarischen ist. Sie unterscheidet sich wie Bulgarisch von dem sonstigen Jugoslawisch, also dem Serbo-Kroatischen, der Serben, Kroaten und Bosniaken. Tatsächlich haben viele „Mazedonier“ Verwandschaft in Bulgarien und seit Bulgarien Mitglied der Europäischen Union geworden ist haben viele Bürger Mazedoniens (über den Verwandtennachweis) sich bulgarische Pässe besorgt, da sie damit auch EU-Bürger werden und somit in der gesamten Union arbeiten und sich niederlassen können. Ähnliches ist auch bei Rumänien und Moldawien zu beobachten.

  • Clinton vs. Trump: Duell der Weltansichten

    14. April 2016  11:13, von  Marco Geiger

    Habe mich gefreut diesen Artikel zu lesen - solche Vergleiche sind äusserst interessant, werden jedoch nur selten durch die etablierten Medien aufgegriffen. Daher ist es schade, dass der Artikel sehr oberflächlich ausfällt und kaum politisches Hintergrundwissen vorhanden zu sein scheint (z.B betreffend Tätigkeiten der NATO, TPP/TTIP, Ziele geopolitischer Interventionen, politische Bedeutung Europa’s für die USA, etc).

    Das Fazit des Artikels liest sich als simples Clinton = gut, Trump = schlecht. Weniger Voreingenommenheit und mehr journalistische Neutralität, würden dem Inhalt des Artikels gut tun. Das durchaus brisante Thema Interventionspolitik, welches auf Europa grosse Auswirkungen hat (siehe Flüchtingskatastrophe), wird von der Journalistin völlig ausgelassen. Während Clinton offen Interventionskriege und erzwungene Transitionen in souveränen Ländern unterstützt, spricht sich Trump gegen diese brutale Form des modernen Imperialismus aus.

    Als Journalist dürfte man durchaus auch die aktuelle und agressive NATO-Expansionen, sowie die Folgen dieser sogenannten transatlantischen Beziehungen hinterfragen - welche Europa mehr und mehr zu Gunsten von US-Interessen isolieren. Die „isolationistische Haltung“ wird es nicht erst unter Trump geben, nein, wir haben diese negative Haltung bereits jetzt in Europa. Unter Clinton wird wohl die selbe desaströse Europa-Politik weitergeführt.

    Ich bin alles andere als ein „Trump-Supporter“, wünschte mir aber eine ausgeglicherene Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen in den USA.

  • Anschlag auf die Europäische Zivilisation

    10. April 2016  18:22, von  Michael Vogtmann

    Danke für den interessanten Beitrag!

  • Sichere Herkunftsstaaten: Bosnien und Herzegowina

    6. April 2016  09:42, von  Winfried Gburek

    Wer von Bosnien und Herzegowina als sicheres Herkunftsland spricht, weiß nicht wovon er spricht und zielt nur auf ganz besondere Interessen. Welche auch immer. In diesem Zusammenhang empfehle ich das aktuelle Buch „Liebe.Macht.Erfinderisch. - Enthüllungen“, mit Bischof Dr. Franjo Komarica. Erschienen bei epubli.de, Berlin. Hier werden die Wahrheiten der Zusammenhänge klar benannt.

  • Anschlag auf die Europäische Zivilisation

    1. April 2016  16:58, von  Michael Zabawa

    Eines gehört noch ergänzt: Die neoliberale Leitkultur, die wir implizit haben, bestehend aus Konkurrenz, Mißgunst und Egoismus (Ich! Ich! Ich!) spaltet schon so genug die Gesellschaft. Es wird Zeit, die nur als Worthülsen vorgeschobenen Werte der Aufklärung endlich ernst zu nehmen und nicht daraus fälschlicherweise einen blindwütigen Kampf gegen den Terror abzuleiten, wodurch man nur diese Werte diskreditiert. Vielmehr sollte man diese Werte selbst zur Leitkultur erheben. Dann hat man keinen Holzhammer, sondern vielleicht eben das Skalpell. Denn die Aufklärung will ihrem Wesen nach durch bloße Anleitung zur Vernunft, Demokratie, Diskurs und Achtung des Anderen (durch Toleranz, Solidarität etc.) niemandem eine Weltsicht vorschreiben, sondern vor dem Hereinfallen auf Dogmen bewahren. Hier verweise ich auf Kants „sapere aude“. Für die Idee der Werte der Aufklärung als Leitkultur, die im Gegensatz zu einer abendländisch-christlichen Leitkultur niemanden ausgrenzt, setzt sich übrigens die folgende Initiative ein: https://www.openpetition.eu/petitio...

  • EU-Blogs: unbekannt, aber wichtig

    25. März 2016  11:46, von  davonfreizusein

    Eine europäische Öffentlichkeit wird es bei der Vielzahl an nationalen Sprachen kaum geben können. Die englisch-sprachigen EU-Blogs sind da quasi die Vorreiter. Deshalb plädiere ich auf meinem Blog davonfreizusein für eine gemeinsame europäische Sprache als einen essentiellen Beitrag und unabdingbare Voraussetzung für die Vertiefung der europäsischen Einigung.

  • Brief an die herzlose Hetzerin: Beatrix von Storch

    22. März 2016  16:18, von  Willibald

    Frau Stefanie, auch wenn Ihr Kommentar schon einige Tage alt ist möchte ich darauf zurückkommen. Sie schreiben, Sie hätten „keine Lust, die nächsten Jahre um den Erhalt unserer demokratischen Werte zu kämpfen.“ Schämen Sie sich. Sie sollten immer dafür kämpfen, denn diese Demokratie ist es wert. Sie ermöglicht uns allen ein Leben in Menschenwürde, sie basiert auf unveräußerlichen Menschenrechten, und Sie haben „keine Lust“ dafür zu kämpfen? Warum nicht? Wer soll das denn Ihrer Meinung nach für Sie tun?

  • Gefährdete Demokratie in Europa – eine Replik

    17. März 2016  14:38, von  David Krappitz

    Zu deiner Idee der Staatsanwaltschaft: Ich sehe den prozeduralen Mehrwert, den du schaffen möchtest. Allerdings musst du dabei voraussetzen, dass es Straftatbestände gibt, auf die sich die Staatsanwaltschaft stützen kann. In Deutschland gibt es da etwa den § 81 StGB, der - nach meiner spontanen und vermutlich unzureichenden Recherche - etwa fünfmal und das vor allem in den 50erjahren angewandt (KPD) wurde. Er ist enorm abstrakt formuliert (zB Änderung der auf dem GG beruhenden verfassungsmäßigen Ordnung) und ich fürchte, das ist Ausdruck eines grundsätzlichen Problems: Strafrecht stellt im Rechtsstaat eine ultima ratio dar, mit der deutlich rechtswidriges Verhalten sanktioniert wird. Auf politischer Ebene wird jedoch ständig gegen das Grundgesetz verstoßen, etwa indem die Verhältnismäßigkeit eines Grundrechtseingriffs falsch eingeschätzt oder eine Kompetenz zu weit ausgelegt wird. Allein die jetzige Bundesregierung dürfte schon regelmäßig vor dem BVerfG gelandet sein, ohne dass sie massiv grundrechts- oder rechtsstaatsverletzende Maßnahmen getätigt hat. Eine Intention, den Rechtsstaat abzuschaffen, wird man ihr trotz allem nicht vorwerfen können. Die Frage ist also, wo konkret die Grenze zu ziehen ist zu einem strafrechtlichen Verhalten. Sind geänderte Verfahrensregeln innerhalb des Verfassungsgerichts schon strafbar oder lediglich Ausdruck des politischen Willens einer Regierung (und des Parlaments!)? Ist die Entlassung oder Nichteinstellung eines Journalisten in staatlichen Medien die Abschaffung der öffentlichen demokratischen Debatte? Strafbar ist stets ein konkretes Verhalten und nie eine bloße Intention (Gesinnungsstrafrecht ist selbst schon rechtsstaatlich fragwürdig). Die Frage ist also, wie du politische (Regierungs-/Gesetzgebungs-/Verwaltungs-)Tätigkeit strafrechtlich überhaupt handhaben kannst. Ich fürchte, die Praktikabilität dessen ist sehr gering. Bitte unterscheide dies von Parteiverbotsverfahren, wo es in der breiteren Sache um die gleiche Frage geht (Abschaffung der verfassungsmäßigen Ordnung), wo aber Programmatik, Mitgliederverhalten, Außendarstellung etc. in die Überlegung mit einbeziehen kannst. Dies ist bei der strafrechtlichen Bewertung des Verhaltens (d.h. konkrete Handlungen) eines einzelnen Politikers im Prinzip unmöglich, nicht zuletzt, da er sich stets auf das Verhalten seiner Mitpolitiker wird stützen können, da kein politisches System innerhalb der EU mehr auf dem Willen einer einzelnen Person - auch nicht Kaczinskys - basieren kann. Daher sehe ich zwar die beste Intention und auch gute Überlegungen in deinem Ansatz, halte ihn im Ergebnis aber für unpraktikabel und unzureichend.

  • Gefährdete Demokratie in Europa – eine Replik

    17. März 2016  14:37, von  David Krappitz

    Du bringst das Problem der Rechtsdurchsetzung auf. Das besteht in der EU bisher zum Glück nur theoretisch. Die EU hat annähernd keine (vllt in einigen wenigen Bereichen) eigene Verwaltung, die direkt gegenüber Bürgern aktiv wird. Vollstreckungsorgane hat die EU keine. Deswegen ist es tatsächlich denkbar, dass ein Mitgliedstaat EU-Recht irgendwann einfach nicht mehr anwendet. De facto wäre das eine Frage, die sich jeder Verwaltungsbeamte (bspw. Polizist) stellen müsste: Folge ich der Anweisung meines Vorgesetzten, die offenbar rechtswidrig ist, oder wende ich entgegen der Weisung geltendes (EU-)Recht an. Auf Bundesebene gibt es auch hierfür eine Systematik, wenn auch zugegebenermaßen eine veraltete: Die Länder verwalten grundsätzlich Bundesrecht. Für den Fall der Nichteinhaltung sieht Art. 37 GG den Bundeszwang vor, der eine praktische Durchsetzung durch Bundesmittel erzingt, notfalls durch physische Machtübernahme (Einmarsch der Bundeswehr in das Bundesland). Ich halte ein solches System für im 21. Jahrhundert nicht handhabbar, solange nicht bürgerkriegsartige Zustände ausbrechen. Ich setze bisher auf die Rechtstreue der Verwaltung. Bisher hat jede Regierung und jede Verwaltung EU-Recht angewandt, selbst wenn es nicht in ihrem Interesse war. Sollte eine Regierung so weit gehen, EU-Recht in weitem Maße überhaupt nicht mehr anzuwenden, selbst wenn eine europäisches Verfassungsgericht die Verletzung von Staatsprinzipien festgestellt hat, dann stellt sich die Frage, ob dieser Staat überhaupt noch Mitglied der EU sein sollte, insbesondere wenn dessen Bürger offensichtlich überhaupt kein Interesse an der Einhaltung dieser Prinzipien zeigen. Einen solchen Fall gab es bisher nicht und ich sehe dafür spontan auch keine Lösung. Eine Entsendung europäischer ( = derzeit mitgliedstaatlicher) Armeen zur Übernahme der Macht halte ich hier für den falschestmöglichen Weg.

  • Brief an die herzlose Hetzerin: Beatrix von Storch

    16. März 2016  13:53, von  Stefanie.S

    Wahre Liebe läßt den Verstand zu. Das gilt auch für die Nächstenliebe. Von Verstand sehe ich hier allerdings nichts.Flüchtlinge müssen draussen bleiben. Keine Einladungen mehr an den politischen Islam und den ganzen Ärger der damit zusammenhängt, wie Kopftuch, Burka, Scharia. Ich habe keine Lust, die nächsten Jahre um den Erhalt unserer demokratischen Werte zu kämpfen. Gegen fundamentalistische Moslems, die sich nicht integrieren wollen, sondern die um die Installation ihrer verfassungsfeindlichen Werte in unsere Gesellschaft kämpfen.

  • Brief an die herzlose Hetzerin: Beatrix von Storch

    16. März 2016  13:52, von  Stefanie.S

    Wahre Liebe läßt den Verstand zu. Das gilt auch für die Nächstenliebe. Von Verstand sehe ich hier allerdings nichts.Flüchtlinge müssen draussen bleiben. Keine Einladungen mehr an den politischen Islam und den ganzen Ärger der damit zusammenhängt, wie Kopftuch, Burka, Scharia. Ich habe keine Lust, die nächsten Jahre um den Erhalt unserer demokratischen Werte zu kämpfen. Gegen fundamentalistische Moslems, die sich nicht integrieren wollen, sondern die um die Installation ihrer verfassungsfeindlichen Werte in unsere Gesellschaft kämpfen.

  • Gefährdete Demokratie in Europa – eine Replik

    14. März 2016  19:30, von  Ludger Wortmann

    Danke für deine Antwort! Mir leuchtet eines allerdings nicht so ganz ein: Das Grundgesetz enthält ja, wie du schreibst, Sicherungen gegen die Aushebelung des Rechtsstaates. Die polnische Verfassung tut das auch. Das kümmert aber die polnische Regierung nicht. Das polnische Verfassungsgericht hat ja gesagt, seine eigene Neubesetzung sei verfassungswidrig, aber die Regierung weigert sich, darauf irgendwie zu reagieren. Das ginge in jedem Land. Jetzt den Polen zu sagen, sie müssten eben den Rechtsweg gehen, hilft ihnen da doch nicht. Eine Regierung, die sich über ihr eigenes Verfassungsgericht hinweg setzt, wird sich vom EuGH nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dass repressive Maßnahmen im Falle des Fiskalpaktes nicht so toll funktioniert haben, ist bekannt, aber die richteten sich ja auch immer gegen STAATEN, nie gegen einzelne Personen. Genau das würde die Strafverfolgung durch einen europäischen Staatsanwalt aber tun - nicht ganz Polen würde sanktioniert (wie es ja auch jetzt in einem Vertragsverletzungsverfahren passieren würde), sondern nur der entsprechende Politiker. Wenn in NRW der Ministerpräsident eine absolute Monarchie errichtet, gibt es ja auch keine Wirtschaftssanktionen oder so was, sondern einen Besuch der Bundespolizei bei der Staatskanzlei in Düsseldorf. Natürlich bietet auch das Missbrauchsmöglichkeiten, aber mein vorgeschlagener Staatsanwalt (der natürlich mit einer Rechtsanpassungder Grundrechtecharta einhergehen müsste, als deren Folge man sich direkt auf sie berufen könnte) hätte ja nicht mal eine eigene Polizei. Er könnte sich lediglich nationale Polizeikräfte ausleihen, was dann eben zur Folge hätte, dass ein Möchtegerndiktator nicht von seiner eigenen Polizei festgenommen wird, aber sein Land nicht mehr verlassen kann

  • Europas anti-hegemoniale Koalition

    14. März 2016  13:19, von  duodecim stellae

    Sie sagen es. Angela Merkel macht eine Phantasiepolitik für eine imaginäre Eurozone zu der eben Polen, UK und andere nicht gehören und sobald nicht dazugehören werden.

    Die Idee von Kerneuropa hat meiner Meinung nach nichts mit Hegemonie zu tun, weil jeder eingeladen ist am Kern zu partizipieren, sofern er bereit ist Kompetenzen an eine höhere Ebene abzugeben. Und wenn man durch Mehrheitsentscheidungen eine Politik bekommt, die man sich nicht wünscht, ein Prinzip das ich persönlich gut kenne, dann nennt man das Demokratie und nicht Hegemonie. Wenn allerdings eine Minderheit einer Mehrheit was aufzwingen kann und man diese Minderheit nicht abwählen kann, dann nennt man das das Europa im Jahre 2016.

    Und seien sie sich nicht so sicher mit Ost- oder Nordeuropas Interessen. Deutschland wollte über die EU auch Polen „reformieren“. Die Rente mit 67, die die PO eingeführt hat, war auch dort nicht populär und die sozialen Härten (die nun der deutschen Politik sei dank auch mit der EU assoziiert werden) waren der Hauptgrund für die Wahl der PiS. Und auch in Finnland, das zur Zeit in einer schweren Krise steckt wurde darüber diskutiert aus dem Euro auszutreten, um die Währung abwerten zu können. Das ist keine exklusiv italienische Diskussion. Außerdem gibt und gab es mehr Währungen als D-Mark und Lira. Sie nehmen zwei Extreme und sagen wir müssten uns entscheiden. Weder der französische Franc, noch der US Dollar, noch der polnische Zloty sind/waren so hart im Außenverhältnis wie es die D-Mark war und die Leute haben ganz gut gelebt.

    Aber ganz ehrlich, vergessen wir einfach diesen anachronistischen nationale Interessenmist und kommen wir zurück zum europäischen Gemeinwohl. Der Europäische Rat, mit Merkel und Co. soll sich mal eine Auszeit nehmen und die Europäischen Organe ihre Arbeit machen lassen. Parlament und Kommission hätten, wenn sie die Mittel und Befugnisse hätten, Eurokrise, Flüchtlingskrise etc. schon längst gelöst. Die Positionen dieser Organe, die in der Vergangenheit tatsächlich oft das gemeinsame Europäische Interesse sehr gut vertraten, wurden von Staats- und Regierungschefs, auch auf aktiven betreiben Merkels gern ignoriert. Was sich jetzt rächt, da Juncker einer der wenigen ist der Merkel in der Flüchtlingskrise unterstützt. Und kommen sie mir wegen „Mittel“ jetzt nicht mit dem „hohen“ EU-Budget. Das Budget ist ein Witz gemessen am EU BIP von 15 Billionen. Bei der Gelegenheit wollte ich noch anmerken, dass Herr Schäuble seinen Karlspreis bitte wieder abgeben sollte. Die Dinge die er so in letzter Zeit sagt und tut machen ihn als Karlspreisträger untragbar!

  • „Den Mutigen gehört die Zukunft“

    14. März 2016  00:38, von  kya

    Ich hätte eine Anmerkung zu diesem Artikel: Im vorletzten Satz schreiben Sie „So wie die Grexit-Gegner verstummten, werden es auch die Flüchtlingsgegner tun“. Die Grexit-Gegner sind aber doch diejenigen, die keinen Grexit wollen, also gerade diejenigen, die laut Artikel eben nicht verstummten. Meinen Sie vielleicht die Grexit-Befürworter? :) Ansonsten aber sehr gelungener Artikel!

  • Das europäische Sprachenmosaik

    13. März 2016  13:00, von  apx

    I’m impressed, I must say. Very rarely do I come across a blog that’s both informative and entertaining, and let me tell you, you’ve hit the nail on the head. Your blog is important; the issue is something that not enough people are talking intelligently about. poker indonesia

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