Schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Menschen sehen sich häufig mit massiven Diskriminierungen konfrontiert. Die Intergruppe für LBST-Rechte will dies ändern. Sie setzt sich für die betroffenen Personen ein und will somit ein gerechteres Europa schaffen. Im Gespräch mit Bruno Selun.
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Standpunkt
Zehn Minuten Europa: Ein Plädoyer für eine europäische Nachrichtensendung
Vergangenen Mittwoch – Die meisten Medien in Europa haben eine nationale Perspektive. Bisherige europäische Medienprojekte sprechen nur eine kleine Elite an. Das soll sich ändern. Gemeinsame europäische Nachrichten müssen ins Hauptprogramm – direkt vor die Tagesschau. von | 1 Kommentar
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Analyse
Trotz Europaskepsis - England bleibt!
13. Mai 2013 – Die United Kingdom Independence Party (UKIP) ist das jüngste Schreckgespenst der Pro-Europäer. Nach ihrem starken Ergebnis bei den britischen Kommunalwahlen fürchten manche eine Wiederholung bei der Europawahl und den Wahlen zum britischen Unterhaus. Eine starke UKIP in Verbindung mit David Camerons Versprechen, 2017 ein Referendum über Großbritanniens Verbleib in der EU abzuhalten, mache, so wird argumentiert, einen Austritt so wahrscheinlich wie noch nie. Diese Schlussfolgerung ignoriert jedoch die Eigenheiten des britischen politischen Systems. Eine Antwort auf „Euroskeptiker in England - Der Anfang vom Ende“. von | 1 Kommentar
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Analyse
Euroskeptiker in England – Der Anfang vom Ende?
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Wirtschaft und Soziales
Die marktkonforme Gesundheitspolitik
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Wirtschaft und Soziales
Steuerflucht mit Nebeneffekt
6. Mai 2013 – Eurokrise, Schwarzgeldkonten und Massenproteste gegen die Legalisierung von Homoehen: Ein Jahr nach seiner Wahl sieht sich Frankreichs Präsident François Hollande mit gewaltigen Problemen konfrontiert. Wie wirkt sich das auf die deutsch-französische Beziehung aus? von | 5 Kommentare
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Standpunkt
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser
4. Mai 2013 – Die Europäer misstrauen der Europäischen Union zunehmend. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage des Eurobarometers in den sechs größten EU-Mitgliedsstaaten. Was die Zahlen nicht sagen: Die Vertrauenskrise der EU ist vor allem eine Legitimitätskrise. von | 8 Kommentare
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Standpunkt
Stoppt diesen Nationalismus!
2. Mai 2013 – Dortmund und Bayern München stehen im Finale der Champions League. Das freut mich. Den BVB mag ich und der FCB bringt der Bundesliga Punkte für die UEFA-Fünfjahreswertung. Doch Nationalismus verdirbt meine Freude. Ein Kommentar zum Finale im Londoner Wembley-Stadion. von | 2 Kommentare
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Interview
Beteiligung gegen Europamüdigkeit
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Analyse
„Eine Koalition ist kein Schrecken”
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Analyse
„Deutschland arm – Zypern reich?“ - Wie eine Studie zur Meinungsmache wird
Nachrichten
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Kriminalität : Die Bio-Mafia
Presseurop HeuteDie Tageszeitung, Berlin – Der Betrug bei Biozertifikaten hat eine neue Dimension angenommen: Große Mengen, internationale Warenflüsse, ein komplexes Firmengeflecht, korrupte Aufsichtsorgane...das kann man getrost als organisierte Kriminalität (...) -
Vereinigtes Königreich: Heißumkämpfte Hochzeitstorte
Presseurop HeuteThe Independent, London – Cartoon. Mehr.... -
Zypern: Die Geldwäsche-Maschine dreht sich weiter
Presseurop HeuteHohes Risiko der Geldwäsche, fehlerhafte Bankunterlagen, fehlende Identitätsüberprüfungen und obskure Kundendaten sind weiterhin im zyprischen Bankensektor weit verbreitet. Das ist in einem durchgesickerten EU-Bericht zu lesen, der die Bedingungen (...) -
Europäische Kommission: Die Staaten wollen ihre Kommissare behalten
Presseurop Heute„Europas Regierungschefs wollen Lissabon-Vertrag aushebeln“, sorgt sich Spiegel Online. Die Website der deutschen Wochenzeitung zitiert diplomatische Quellen und berichtet, dass sich die 27 Staats- und Regierungschefs geeinigt hätten, die Anzahl (...) -
TOP-THEMA: EU will Solar-Strafzölle von China | 21.05.2013
euro|topics Heute
Die EU-Kommission will von Juni an Strafzölle auf Solarmodule aus China erheben, um die europäische Solarbranche vor Billigimporten zu schützen. Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler warnte am Sonntag vor Gegenmaßnahmen Pekings und mahnte (...) -
Litauens Nationalstadion ist Millionengrab | Lietuvos rytas - Litauen
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Alkoholverbot ist islamischer Faschismus | Hürriyet - Türkei
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Spanien sollte sich ESC ersparen | ABC - Spanien
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Rumänen heucheln Entrüstung über Satire | Voxpublica - Rumänien
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Brüssel soll über Erdgas-Terminal entscheiden | Postimees - Estland
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Samaras verkauft Griechenland an China | TVXS - Griechenland
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Yahoos riskantes Spiel mit Tumblr | De Tijd - Belgien
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Orbáns Überreaktion gegenüber Merkel | Népszabadság - Ungarn
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Drohneneinsatz in juristischer Grauzone | Libération - Frankreich
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Kommunalwahl offenbart Frust der Kroaten | Novi List - Kroatien
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China hat berechtigtes Interesse an Arktis | Jyllands-Posten - Dänemark
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Für Anne-Cécile Robert ist die EU-Integration eine Glaubensfrage | Le Monde diplomatique - Frankreich
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Jersey: Die Schatzinsel im Rampenlicht
Presseurop HeuteEl País, Madrid – Die EU nimmt den Kampf gegen die Steueroasen ernst. Der beste Beweis dafür ist das Gipfeltreffen zu diesem Thema am 22. Mai. In diesem Rahmen muss sie jedoch auch in ihren eigenen Reihen aufräumen, wo Rechtssubjekte wie das (...) -
Thatchers Erbe und die Sozialdemokratie
Europa 2020 und ReformenDer Thatcherismus hat nicht nur die Tür zu einem ungezügelten wirtschaftlichen Individualismus eröffnet, sondern prägte entscheidend auch die Problematik der Sozialdemokratie. Ein Standpunkt von Dimitris Kotroyannos für (...) -
Rumänien: „Becali zahlt endlich für den größten Schwindel aller Zeiten zu Lasten des Staates”
Presseurop HeuteDer Abgeordnete der Nationalliberalen Partei und Eigentümer des Fußballvereins Steaua Bukarest, Gigi Becali, ist am 20. Mai vom Obersten Gerichtshof in letzter Instanz zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Im Verfahren ging es um einen (...)
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Cameron hat Zeit gewonnen - für Europa
Das Vereinigte Königreich hat keine Mitgliedschaft verdient
Danke für diesen Artikel, Vincent. Du sprichst mir 100% aus dem Herzen - aber mit dem Kopf versuche ich gerade vorsichtiger zu sein auch wenn es nicht gegenteiliger Meinung ist. So frage ich mich seit Langem was den genau passieren würde, wenn nun UK die EU verlässt. Könnte es womöglich sein, dass jemand die Rolle von UK imitiert/übernimmt? Deutschland vielleicht sogar? Also ich verlasse mich nicht auf die Status-Quo Politik in Deutschland - sie hat sich seit der Wiedervereinigung kontinuierlich gewandelt und die Pro-EU-Stimmung ist auch nicht mehr dieselbe.
Man muss sich das ja vielleicht wie ein Verhandlungsspiel vorstellen, wo Einstimmigkeit benötigt wird (wie es beim EU-Finanzrahmen der Fall ist). Es gibt momentan ein schwarzes Schaf das heißt UK - es stellt sich quer und gewinnt dafür in seiner Verhandlungsposition davon, weil eine gemeinsame Entscheidung die Zustimmung aller benötigt. Ohne UK könnte sich schlicht ein anderes starkes Land quer stellen und diesen Unanimous-Bonus einstecken.
Man darf auch nicht vergessen, dass mittlerweile die Briten nicht die einzigen sind mit Rabatt bezüglich des EU-Finanzrahmens (DEU,SWE…). Und waren es nicht Cameron und Merkel die ziemlich früh einen gemeinsamen Schulterschluss gemacht haben, damit der EU-Finanzrahmen ja bei 1% des EU-BIP bleibt?Das Vereinigte Königreich hat keine Mitgliedschaft verdient
Kommission will Wasserversorgung dem Wettbewerb öffnen
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, würde aber von allgemeiner Panik oder Aufregung Abstand nehmen. In der Praxis sieht es oftmals so aus, dass Kommunen einen sehr großen Spielraum bei der Ausschreibungsgestaltung haben. So wird eine 10 km lange Straße eben in 5 einzelnen Projektabschnitten a 2 km vergeben, um mit dem jeweiligen Auftragsvolumen die Grenzen nicht zu überschreiten, die eine EU-weite Ausschreibung vorsehen. Natürlich ist das im Prinzip ein unnötiger Kniff, aber es schützt mindestens kurzfristig vor dem befürchteten Preisanstieg.
Kommission will Wasserversorgung dem Wettbewerb öffnen
Ich stimme im Grundsatz mit dem kritischen Ton gegenüber der Kommission überein. Ich beschäftige mich gerade in meiner MA-Arbeit über die Daseinsvorsorge im EU-Beihilfenrecht und den Vorgaben, welche die Kommission an dieser Stelle macht, um Quersubventionierungen zu verhindern. Auch hier gibt es eine Tendenz zum Vergaberecht, um hier im Vorfeld einen Wettbewerb zu ermöglichen. Mit der Auftragsvergabe würde ich aber in Frage stellen, ob wirklich nur der Preis ausschlaggebend ist. Qualität lässt sich in jedem Falle vorschreiben. Genausogut ist fraglich, ob man der Tatsache, dass man die Wasserversorgung an eine Kommunale GmbH ausgibt, nicht auch eine Vermutung hinsichtlich einer höheren Zuverlässigkeit rechtfertigt. Abgesehen von kompletten Inhouse-Vergaben, die auch weiterhin frei vom Vergaberecht bleiben dürften, müsste man also hier nochmal im Detail prüfen. Davon abgesehen ist natürlich die Frage der Kompetenz: Ich würde mal die Frage aufwerfen, warum die Kommune eigentlich nicht frei sein darf, selber zu entscheiden, ob sie die Wasserversorgung nun ausschreibt oder nicht. Zumal wir mit dem Fiskalpakt ja eigentlich bereits auf EU-Ebene ein Regelwerk geschafft haben, was die öffentlichen Finanzen schützen sollen. Und der Wettbewerb? Unabhängig der Schutznorm des Art. 106 AEUV, die ohnehin hier die Daseinsvorsorge schützen will, ist der Binnenmarktverweis m.E. immer all zu schnell an der Hand. Leider steht auf Drängen Frankreichs mit dem Art. 14 AEUV eine Zuständigkeitsnorm im Vertrag, auf die sich vermutlich die Kommission beruft. Es wäre daher letztendlich wohl notwendig den politischen Druck über die Parlamente zu suchen. Neben einer möglichen Subisdiaritätsklage der Nationalen Parlamente, muss das EP sich hier klar dagegen stellen.
Schottland, die Unabhängigkeitsfrage und Europa
Eine weitere Zersplitterung der Nationalstaaten wäre im bestehenden EU System erstmal von nachteil. Wir haben gesehen, dass die Osterweiterung die Entscheidungsfindung erstmal komplizierter gemacht hat. In einem nach wie vor intergouvermental geprägten System sehe ich das ganze also erstmal skeptisch. Wenn wir es aber schaffen, die Regionen zu stärken und den Anteil intergouvermentaler Entscheidungen zu reduzieren, muss eine Eigenständigkeit Schottlands nicht negativ sein.
Was mir eher sorgen macht: Ob Katalonien, Schottland oder Baskenland, es ist wohl eher fehlende Solidarität und Eigeninteresse welches zu diesen Tendenzen führt. Wenn wir auf einer nationalstaatlichen Ebene mit (überwiegend) gleicher Sprache keine Solidarität herstellen können, wie soll dies erst europäisch funktionieren?
Schottland, die Unabhängigkeitsfrage und Europa
Nobelpreis: Pro. Wir sind Nobelpreisträger
Schottland, die Unabhängigkeitsfrage und Europa
Schottland, die Unabhängigkeitsfrage und Europa
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Should the City move to Frankfurt?
Bien Joué, M. Hollande!
Le Nuage, une perspective commerciale pour les PME








Großbritannien durch eien differenzierte Integration an Bord halten und zugleich ausgehend von Deutschland und Frankreich eine „Politische Union mit demokratisch gestärkten europäischen Institutionen“ zu schaffen: Das klingt natürlich erst einmal großartig. Ich fürchte nur, dass beides nicht so ohne Weiteres miteinander zu vereinbaren sein wird. Wie sollen diese demokratisch gestärkten Institutionen denn am Ende aussehen? Wenn sich die Briten an einem Großteil der europäischen Politiken nicht mehr beteiligen wollen, sollen sie dann trotzdem die supranationalen Organe wählen dürfen, die diese Politiken beschließen? Oder soll es auch innerhalb der Organe eine Differenzierung geben, etwa im Sinne einer „Euro-Kammer“ innerhalb des Europäischen Parlaments? Beides wäre nicht besonders demokratisch, wie ich an anderer Stelle - http://foederalist.blogspot.de/2013… - ausführlicher dargelegt habe.
Insofern sollte man Camerons Rede natürlich Ernst nehmen, aber man sollte sich auch nicht darüber täuschen, dass das intergouvernementale Freihandels-Europa, das der britische Premierminister anstrebt, meilenweit von der föderalistischen Idee einer supranationalen Demokratie entfernt ist. Die Ideale Camerons und der Conservative Party sind nicht unsere Ideale; wir arbeiten auf verschiedene Ziele hin. Erst wenn wir diese Tatsache anerkannt haben, werden wir eine sinnvolle Strategie gegenüber den Forderungen der britischen Regierung entwickeln können. Ich jedenfalls denke, dass es eine demokratische und handlungsfähige EU sehr viel einfacher haben wird, „in der Welt des 21. Jahrhunderts noch als ernstzunehmender Akteur wahrgenommen zu werden“, als eine EU, deren institutionelles Gefüge sich in einer unüberschaubaren Komplexität aus variablen Geometrien und konzentrischen Kreisen verliert.
Und was soll eigentlich die Floskel von „diesem stolzen, freiheitliebenden Inselvolk“? Davon abgesehen, dass es bester UKIP-Tradition entspricht, Europaskepsis als Freiheitsliebe zu bezeichnen: Sollten wir, bei allem Respekt, solche albernen nationalen Klischees nicht allmählich mal überwunden haben?